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Die Geschichte der Liebe / Istvan Rath-Vegh. Aus d. Ungar. übertr. von Gyula Hay. Illustrationen von Liviusz Gyulai

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: 4. Auflage
  • Umfang/Format: 257 Seiten : Illustrationen ; 20 cm
  • Anmerkungen: Gemeinschaftsausg. mit d. Verlag Kiepenheuer, Leipzig, Weimar
  • Erscheinungsjahr: 1982
  • Sachgebiet: Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde

In diesem Buch verfolgt Rath-Vegh die Wandlungen der Liebe im• Laufe der Menschheitsgeschichte. Es sind Merkwürdigkeiten und Kuriosa, die er am liebsten behandelt, bald lächelt man über sie aus der historischen Perspektive, bald wird man aber auch zu Tränen gerührt. Wie viele Arten von Küssen gibt es? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Liebe und Mathematik? Merkwürdige Fragen! Doch nicht immer sind die Belange der Liebe so spielerisch. Man weiß von Fällen, in denen ein betörend schönes Frauenantlitz, ein von Liebe verblendeter Mann der Weltgeschichte eine Wendung gaben, nicht eben zum Bessern. Die Frage bleibt offen, ob die Liebe im Leben der Menschen und im Laufe der Geschichte mehr Glück oder Unheil gestiftet hat. Bei aller erstaunlichen Gelehrsamkeit kann der Verfasser aus den vielen Quellenwerken, die er ausschöpft, auf diese Frage keine bündige Antwort finden. Ja, selbst auf die Frage, was Liebe ist, bleibt er die Antwort schuldig. Denn die Liebe läßt sich ebensowenig definieren wie — nach einem Wort des Verfassers »alles, was Leben ist.«
Aus dem Liebeskodex der Marie de Champagne (1174):
I.
Es ist durchaus kein Hindernis für die Liebe, daß die Liebenden verheiratet sind (und zwar jeder mit einem andern Partner).
II.
Wer nicht verschwiegen ist, ist kein wahrer Liebhaber.
III.
Niemand kann zwei Liebschaften gleichzeitig haben.
IV.
Die Liebe kann jederzeit an Stärke zunehmen oder nachlassen.
VIII.
Ohne einen besonderen Grund kann niemandem das Recht zu lieben bestritten werden.
XIV.
Der leichte Erfolg hat wenig Reiz; Hindernisse steigern den Wert.
XVII.
Eine neue Liebe vertreibt die alte.
XXI.
Die wahre Eifersucht schürt die Liebe.
XXII.
Verdacht steigert die Leidenschaft.
XXVI.
In der Liebe kann keiner dem andern etwas verweigern.
XXXI.
Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn eine Frau von zwei Männern oder ein Mann von zwei Frauen geliebt wird.
 

gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

Verlag:
Budapest : Corvina Kiadó
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
L00008731
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
H18