- Umfang/Format: 187 Seiten ; 20 cm
- Erscheinungsjahr: 1981
Ljuba ist tot. Daß Hellriegel es durch Gitta, seine geschiedene Frau, erfährt, hat Ljuba selbst so gewollt. Und auch, daß er nach Moskau zu ihrem Begräbnis kommt, wo er Andrej, ihrem und seinem Sohn, begegnen wird. Drei Jahrzehnte sind vergangen. Doch was im Jahr 1944 an der bjelorussischen Front mit Hellriegel und Ljuba geschah, rückt plötzlich wieder sehr nah. Ein Tag, fast schon Legende, kettete sie auf Tod und Leben an-
einander, zwang sie gemeinsam zum
Widerstand, erzwang ihre Kraft,
Trennendes zu überwinden. — »Mich interessiert die Möglichkeit des Menschseins mitten im Haß«, sagt
Max Walter Schulz. In seiner neuen
Novelle gestaltet er die ungewöhn-
liche Liebe zwischen einer sowje-
tischen Fliegerin und einem einstigen faschistischen Soldaten, der sein
Vaterland verliert und sich selber gewinnt. Welcher Anstrengung darf es für Gitta, die Bedeutung jenes einzigen fernen Tages im Leben Hellriegels zu verstehen, und welch langen Weges bedarf es für ihn, sich ganz zu befreien?
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
- Verlag:
- Halle ; Leipzig : Mitteldeutscher Verlag
- Gebundene Ausgabe
- Artikelnummer:
- B00044156
- Gewicht:
- 400 gr