- Umfang/Format: 467 Seiten ; 8
- Anmerkungen: Lizenz d. Mitteldt. Verlag, Halle Status nach VGG: vergriffen
- Sachgebiet: Schöne Literatur
Der sowjetische Offizier wird wohl nur einmal, wenn er in deutsche Städte als Sieger einzog, so begrüßt worden sein, wie in dem kleinen mansfeldischen Ort, wo ein Häuflein Patrioten seiner Einheit eine blutrote Fahne aus seinem Heimatland entgegentrug. Es mußten Freunde sein, aber wie kam dieses kostbar bestickte Tuch hierher?
Nur ein kläglicher Überrest der Genossen, die sich in der Zeit des großen Streiks, 1930, um diese Fahne scharten, die in ihr das Symbol ihres gerechten Kampfes und gewissen Sieges sahen, sind an diesem Tage dabei. Der sie von den Kumpeln in Kriwoj Rog mitgebracht hat, Friedrich Rüdiger, der sie oft in seine Riesenfäuste genommen hat, Jule Hammer, sie sind nicht mehr, denn zwei kampfreiche, opfervolle Jahrzehnte gehen diesem Tage des verhaltenen Triumphs voraus.
Aber die Fahne von Kriwoj Rog leuchtet, als hätte sie das Blut der gefallenen Mitstreiter aufgesogen, und Brosowski trägt mit ihr das Vermächtnis der toten Freunde den Befreiern entgegen.
gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut
- Verlag:
- [Berlin] : Verl. Neues Leben 1959
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00072539
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- L55