- Ausgabe: 1. Auflage, 1. - 25. Tsd.
- Umfang/Format: 147 Seiten ; 20 cm
- Erscheinungsjahr: 1982
- Einbandart und Originalverkaufspreis: Lw. : M 8.70, M 6.50 (DDR-Pr.)
Schauplatz des Romans ist die Burg Otranto im mittelalterlichen Italien. Sie wird von dem machtbesessenen Usurpator Manfred beherrscht, der sein Handeln in den Dienst einer alten Prophezeiung stellt. Die besagt, dass seine Familie das Schloss und den Adelstitel verliert, sobald der rechtmässige Eigentümer für das Schloss >>zu gross<< geworden ist. Als solcher stellt sich später der ermordete Kreuzritter Alfonso heraus, dessen Statue in der Klosterkirche steht. Nachdem Manfreds einziger Sohn Conrad am Tag seiner Hochzeit von Alofonsos überdimensionalem Helm erschlagen wurde, will Manfred in der Sorge um männliche Nachkommenschaft die hübsche Isabella heiraten und sagt sich von seiner Frau Hippolita los. Isabella flieht vor Manfred durch unterirdische Gänge in die benachbarte Kirche und begibt sich in die Obhut des gütigen Paters Jerome. Jener stellt sich später als Vater des vermeintlichen Bauernjungen Theodore heraus. Nun erscheint Frederic, der Maquis von Vicenza, mit einem riesigen Schwert und Gefolge, um seine Tochter Isabella zurückzufordern. Auf der Suche nach Isabella, die in den Wald geflohen ist, wird Frederic verletzt und zur Genesung auf die Burg gebracht. Der Plan Manfreds, Frederic mit seiner Tochter Matilda zu verheiraten und Isabella zu ehelichen scheitert, da Frederic von einem Geist gewarnt wird. Als Manfred seine Tochter - im Glauben es sei Isabella - in der Klosterkirche ermordet, brechen die Mauern des Schlosses unter der riesenhaft angewachsenen Statue des Alfonso, sodass sich die Prophezeiung bewahrheitet. Manfred dankt reumütig ab, Theodore stellt sich als der Erbe Otrantos heraus und heiratet Isabella.
gutes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt
- Verlag:
- Leipzig : Insel-Verlag
- gebundene Ausgabe
- Artikelnummer:
- B00016651
- Gewicht:
- 400 gr