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Die Blockade : Roman / Alexander Tschakowski

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  • Umfang/Format: 21 cm

Inhalt Band I: immer wieder fliegen Bomber an. Der Personenzug steht in Flammen. Panisch flüchten die Menschen nach allen Seiten. Anatoli und seiner Freundin gelingt es, in den Wald zu entkommen. Im nächsten Dorfwerden sie von den vorrückenden Deutschen überrascht Wie sollen sie sich als Komsomolzen den Besatzern gegenüber verhalten?
Das ganze Sowjetvolk sah sich im Juni 1941 über Nacht der Tatsache konfrontiert, daß die Truppen des faschistischen Deutschlands trotz Nichtangriffspakts wortbrüchig die Genzen der Sowjetunion überschritten und das Land mit Krieg und Tod überzogen hatten. Der Autor zeigt die verheerenden Auswirkungen dieses Überfalls auf das ganze Land, aber auch auf das Leben einzelner Familien und Menschen. Er führt hinter die Kulissen der hohen Diplomatie. Wir erleben, wie Hitler den Plan Barbarossa vorbereitet und den von der mißtrauisch gewordenen Sowjetregierung entsandten Molotow vergeblich zu täuschen versucht. Wir erleben, wie Stalin, der den Überfall seit Jahren vorausgesehen, jedoch des deutschen Westfeldzuges wegen erst für später erwartet hatte, erschüttert seinen Irrtum erkennen muß. Und wir erleben, wie die Sowjetruppen nach anfänglichem Zurückweichen der technisch überlegenen Militärmaschine der Faschisten immer wirksameren Widerstand entgegensetzen, besonders im Norden, denn der Feind
zielt auf Leningrad, er will die Stadt der Oktoberrevolution in seinen Besitz bringen. Zu  Hunderttausenden ziehen die Einwohner der Stadt hinaus und bauen einen Verteidigungsgürtel, die Luga-Linie, die dann auch der deutschen Heeresgruppe Nord ein fast unüberwindliches Hindernis wurde


Alexander Tschakowski (geb. 1913 in Leningrad) war als Elektriker tätig, bevor er seine schriftstellerische Laufbahn begann. 1939 absolvierte er das Gorki-Literaturinstitut. Seine Erlebnisse während des Krieges und in der Nachkriegszeit fanden ihren Niederschlag in den Romanen „Es war in Leningrad" und „Friedliche Tage" (beide dt. 1950). In relativ kurzen Abständen folgte dann eine Reihe weiterer Romane, die A. Tschakowski auch in der DDR Popularität brachten. Von den Menschen und der Bautätigkeit auf Sachalin berichtet er in seinem Roman „Bei uns ist schon Morgen" (1950); die Romantrilogie „Rivalen" (1958) und „Die Straßen, die wir wählen" (1962) erzählt von einem nicht ungefährlichen Tunnelbau im Hohen Norden. In dem Roman „Licht eines fernen Sterns" (1963) gestaltet der Autor eine poesievolle, tragische und zugleich optimistische Liebesgeschichte. Von dem großangelegten Romanwerk „Die Blockade" werden hiermit die ersten beiden Teile vorgelegt.
A. Tschakowski ist seit 1963 Chefredakteur der „Literatumaja Gaseta".

 

gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt

Artikelnummer: B00038179
Verlag:
Berlin : Verlag Volk u. Welt
3 Bände
Artikelnummer:
B00038179
Gewicht:
1900 gr