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Der zerrissene Rubel / Sergej Antonow. Aus d. Russ. übers. von Gottfried Kirchner

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 192 Seiten ; 18 cm
  • Anmerkungen: Lizenz d. Verlag Volk u. Welt, Berlin.
  • Erscheinungsjahr: 1976
  • Gesamttitel: bb ; 351
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : M 1.85
  • Sachgebiet: Schöne Literatur

Sergej Antonow unternahm mit zwölf Jahren seine ersten Schreibversuche. Auf Wunsch des Vaters wurde er jedoch Straßenbauingenieur und arbeitete auch längere Zeit in diesem Beruf. Aber schon in den ersten Nachkriegsjahren machte er sich einen Namen als talentierter Erzähler. Er trat mit Liebes- und Kindergeschichten, hauptsächlich aus dem Dorfleben, hervor. War für seine früheren Werke eine detailreiche Milieuschilderung charakteristisch, so zeichnen sich die späteren Arbeiten durch profiliertere Gestaltung von Charakteren und Problemen aus. Seine psychologisch nuancierte Schreibweise, sein leiser Humor erinnern an die Tschechowsche Tradition.
Konfliktreich ist die 1966 in der Ich-Form geschriebene Erzählung „Der zerrissene Rubel". Voller Enthusiasmus ist der junge Vitali Pastuchow aufs Land gegangen, um hier neue Ideen zu verwirklichen. Doch sein Erfindergeist, seine Initiative stören die eingefahrene Kolchosordnung. Schließlich wird Vitali ein braves Chormitglied, und Marusja Lebedewa — sie hat die Patenschaft für ihn übernommen — erkennt, daß es weitaus einfacher ist, einen Menschen in „seine eigene graue Schablone zu pressen", als seine schöpferische Begabung zu fördern.
 


ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock  mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut
 

Artikelnummer: B00005780
Verlag:
Berlin, Weimar : Aufbau-Verlag
Artikelnummer:
B00005780
Gewicht:
400 gr