- Umfang/Format: 471 Seiten ; 21 cm
- Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 9.80
- Sachgebiet: Belletristik
Der Regenbogen« (1976) erzählt von Henriette Bahlke und ihrem Sohn Arthur, die in der Zeit des Ersten Weltkriegs – wie sollte es auch anders sein – für die sozialistische Sache kämpfen. Posthum erschien 1984 die Fortsetzung »Schwelbrand«. Zu Beginn des »Regenbogens« könnte der Hoffnungsschimmer am Horizont nicht weiter entfernt sein: In einer heruntergekommenen Arbeiterwohnung bringt Henriette im April 1900 das zwölfte »und am wenigsten erwünschte ihrer Kinder« zur Welt. Sechs davon sind als »Windelflüchtlinge« bereits im Säuglingsalter gestorben, was der Erzähler brutal lapidar kommentiert: »Das Kindersterben war für die Armut der Familie wahrscheinlich ein größerer Gottessegen als das Kinderkriegen.« Die Überlebenden kriegt Henriette gerade so satt, wenn es ihr gelingt, ihren Mann am Freitagabend in der Kneipenlandschaft ausfindig zu machen, bevor er den gesamten Wochenlohn versoffen hat.
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Halle (Saale) : Mitteldeutscher Verlag
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00072512
- Gewicht:
- 400 gr