- Umfang/Format: 78 Seiten ; gr. 8
- Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : b 5.-; Hperg. : b 7.50
Leben
Julie Krummacher (1825/1826), die Braut und spätere Ehefrau des Künstlers
Wilhelm von Kügelgen war ein Sohn des Porträt- und Historienmalers Gerhard von Kügelgen und dessen Ehefrau Helene Marie Zoege von Manteuffel (1773–1842). Er verlebte seine frühe Kindheit in Dresden im jetzt so genannten Kügelgenhaus. Konfirmiert wurde er 1816 in der Pfarrkirche von Lausa von Pfarrer Samuel David Roller, der mit der Familie von Kügelgen befreundet war und später auch Wilhelms jüngeren Bruder Gerhard (1806–1884) konfirmierte. Wilhelm von Kügelgen besuchte dann das Gymnasium in Bernburg (Saale) und studierte an der Kunstakademie Dresden. Die Ermordung seines Vaters am 27. März 1820 verursachte eine tiefe Lebenskrise; zudem litt er an zunehmender Farbenblindheit. 1825/1826 hielt er sich in Rom auf, wo er sich mit Ludwig Richter (1803–1884) anfreundete.
Befreundet war Kügelgen auch mit Caspar David Friedrich (1774–1840), Johan Christian Clausen Dahl (1788–1857) und Carl Gottlieb Peschel (1798–1879). In seinen Jugenderinnerungen gibt es darüber hinaus wichtige Hinweise und Schilderungen zum umfangreichen Freundeskreis der Familie, der im Zentrum der Frühromantik stand.
Er heiratete 1827 Julie Krummacher (* 25. Oktober 1804 in Duisburg; † 22. Mai 1909 in Dessau), Tochter des Anhalt-Bernburger Landessuperintendenten Friedrich Adolf Krummacher,[1] bei dem er als Gymnasiast gewohnt hatte. Aus der Ehe stammten sechs Kinder: Bertha (* 14. April 1828), Anna (* 7. Februar 1831), Gerhard (* 27. Mai 1833), Adolph (* 9. Mai 1835), Benno (* 18. April 1837) und Elisabeth (* 22. September 1839). Ein Enkel (Sohn von Benno v. K.), Oberstleutnant a. D. Wilhelm von Kügelgen, war in den Jahren 1919 bis 1925 als persönlicher Sekretär Adjutant des Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg.
1833 wurde er Hofmaler in der Anhalt-Bernburgischen Sommerresidenz Ballenstedt, wo er bis zu seinem Tode 1867 blieb. 1840 ging dort der Neffe seiner Mutter, Otto Zoege von Manteuffel, für einige Zeit bei ihm in die Ausbildung. (Quelle:Wikipedia)
Kügelgen, Wilhelm von (Verfasser)
gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut
- Verlag:
- Stuttgart : Chr. Belser
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00070481
- Gewicht:
- 400 gr