- Umfang/Format: 215 Seiten : 2 Taf. ; 8
- Anmerkungen: Lizenzausg. d. Verlag Herder & Co., Freiburg i. Br. Nur f. d. Vertrieb innerhalb d. DDR bestimmt. - Enth. noch: Der junge Don Bosco
- Erscheinungsjahr: 1956
- Gesamttitel: Buchreihe Religiöse Gestalten ; Bd. 2
Keiner war kraft innerer Seelenverwandtschaft so sehr berufen, die interessante und wundersame Lebensgeschichte des hl. Johannes Don Bosco, des „Bubenkönigs', dem deutschen Volke zu erzählen wie der wahrhafte Volksschriftsteller Peter Dörfler. Seine beiden Bände Der junge Don Bosco" (1930) und „Der Bubenkönig" (1931) erscheinen hier zu einem Bande vereint.
Johannes Bosco wurde in Becchi, in der italienischen Provinz Turin, 1815 als Sohn eines armen Bauern geboren. Bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahre hütete er Schafherden. Aber der geistig geweckte Junge lernte dabei inmitten der großartigen piemontesischen Alpenwelt Gedichte auswendig. Eines Tages zeigte er seinen Mut und seine Geschicklichkeit, indem er mit einem Seiltänzer wetteiferte und die Wette gewann. Johannes bekam von einem Landgeistlichen, der die Begabung des Jungen erkannt hatte, Unterricht. Später studierte er Theologie und wurde 1841 in Turin zum Priester geweiht. Er lernte früh die soziale und sittliche Not der Jugend kennen, die sich arm, zerlumpt, verwahrlost herumtrieb und in Gefängnissen oder Erziehungsanstalten verkam. Er faßte den Entschluß, sie der Verwahrlosung zu entreißen. Er begann, Jungen um sich zu sammeln und sie zu unterrichten. Bald waren es hundert. Es gelang ihm
schließlich, einen Schuppen als erstes ,.Oratorium zum hl. Franz von Sales" einzurichten. Bald zeigte es sich klar: Don Bosco war ein begnadeter Jugenderzieher, an dem die Jungen mit rührender Liebe hingen. Er fand Freunde, aber auch zahlreiche Widerstände von Feinden. 1847 war die Zahl der Jungen bereits auf 800 gestiegen, ein weiteres Oratorium wurde errichtet, Lehrwerkstätten folgten. Mit 40 Centesimi in der Tasche begann Don Bosco den Bau der großen Mariahilfkirche in Turin, die dann eine Million Lire kostete. Ohne besondere amtliche Stellung, ohne große Mittel, oft von Kränklichkeit befallen, schuf er allein aus der Liebe seines Herzens und in einem unerschütterlichen Gottvertrauen großartige Werke und Einrichtungen. Die in die Breite und Weite wachsenden Aufgaben führten ihn zur Gründung der religiösen Genossenschaft der Salesianer. Andere Hilfswerke schlossen sich an. Don Bosco hat allein 70 Bände Jugend-und Volksschriften geschrieben. Am 31Januar 1888 starb mit ihm einer der größten Wohltäter der Menschheit. Er wurde 1934 von der Kirche heiliggesprochen. H. G.
Dörfler, Peter
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt
- Verlag:
- Leipzig : St. Benno-Verlag
- Artikelnummer:
- B00036942
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- D23