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Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter / Günter de Bruyn

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  • Ausgabe: Berecht. Ausg.
  • Umfang/Format: 408 Seiten : Illustrationen ; 21 cm
  • Anmerkungen: Status nach VGG: lieferbar
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: 7.00 (Nur f?r Mitglieder)
  • Sachgebiet: Sprach- und Literaturwissenschaft

Mit Mitteln der historischen Reportage und des Essays macht Günter de Bruyn in diesem Buch das Leben des großen, oft verkannten Schriftstellers Jean Paul lebendig. Trotz des Erzähltons, der streckenweise vorherrscht, hält er sich ausschließlich an Dokumentarisches und vertraut dabei der Faszination des Details. Aus biographischen, historischen und soziologischen Fakten rekonstruiert er ein Schriftstellerleben, das ihm Exemplarisches zu haben scheint, und vermittelt zugleich ein farbiges Bild der Zeit, die durch die Französische Revolution und ihre Folgen bestimmt war. Daß de Bruyn besessen ist von seinem Stoff, macht ihn zur Kritik nicht unfähig; daß er Urteile und Meinungen auch sehr subjektiver Art entschieden äußert, gibt der Vergangenheit Aktualität; die Ernsthaftigkeit seiner Betrachtungsweise schließt Ironie nicht aus. In den 150 Jahren, die seit Jean Pauls Tod vergangen sind, ist der einstige Erfolgsautor zu einem wissenschaftlichen Spezialthema geworden. Auch Kenner der Literatur kennen oft nicht mehr von ihm als seinen Namen. Die erwartete Jean-Paul-Renaissance zeigt sich bisher nur darin, daß man ein schlechtes Gewissen hat, wenn man ihn nicht liest. De Bruyns Buch zeigt, wieviel Spaß man sich dadurch entgehen läßt.
Über eine Wegstrecke seines Lebens schreibt Günter de Bruyn: „1926 wurde ich in Berlin geboren, kam 1933 zur Schule, litt unter den HJ-, Flakhelfer-, Arbeitsdienst- und Soldatenuniformen, in die ich gesteckt wurde, und begann nach dem Mai 1945 erst eigentlich zu leben. Zu denken hatte ich, nicht ohne den Einfluß einiger guter Bücher, schon früher begonnen. Wie die meisten meines Alters haben die Erlebnisse im Faschismus und Krieg mich am stärksten beeindruckt, die Auseinandersetzungen der Nachkriegsjahre mir meinen Weg gezeigt."
Und dieser Weg führte über eine tigkeit als Landlehrer und Bibliothekar zum Schriftsteller. Sein Erzähler-band „Ein schwarzer, abgrundtiefer See" erregte Aufmerksamkeit. Für den Roman „Der Hohlweg" wurde ihm 1964 der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR zuerkannt. 1966 erschien ein Band Parodien „Maskeraden" und 1968 bzw. 1972 die Romane „Buridans Esel" und „Preisverleihung".
 

Bruyn, Günter de (Verfasser)

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

Artikelnummer: B00066126
Verlag:
Berlin : Buchclub 65
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00066126
Gewicht:
400 gr