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Das Haus Zur ballspielenden Katze

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  • Umfang/Format: 184 Seiten ; 8
  • Anmerkungen: Einheitssacht. des beigef. Werkes: Pierre Grassou
  • Erscheinungsjahr: 1964
  • Gesamttitel: Künstlergeschichten ; Bd. 19

»Ach, sollte es wahr sein, daß ein Herz, das nur lieb und einfach ist, einem Künstler nicht genügt? Braucht seine starke Seele, um das Gleichgewicht zu finden, die Verbindung mit einem weiblichen Charakter, dessen Kraft seiner eigenen gleichkommt?«
Vor dieser Frage steht die junge Augustine Guillaume,Tochter eines Pariser Tuchhändlers, deren Ehe mit dem Maler Theodor von Sommervieux unglücklich ist. Das Mädchen kann ihre Herkunft aus der kleinbürgerlichen Enge des »Hauses zur ballspielenden Katze« nicht überwinden und vermag sich daher nicht zu einer echten Gefährtin des Künstlers zu entwickeln. Der kurzen Zeit ihres Glücks folgt ein tragisches Ende.
In der zweiten Erzählung schildert Balzac das Schicksal des fleißigen, aber recht mittelmäßigen Malers Pierre Grassou. Da ihm eigene Schöpferkraft fehlt, sind seine Werke von berühmten Vorbildern so abhängig, daß sie als Originale alter niederländischer Meister verkauft werden. Grassou bringt es in der spießig-prätentiösen Bürgerwelt zu Geld und Ansehen, während das echte Genie vergeblich nach Unterstützung suchen muß. So charakterisiert Balzac das Los des Künstlers in der damaligen Gesellschaft mit den bitteren Worten: »Immer erfinden wollen, heißt einen langsamen Hungertod sterben, kopieren aber heißt leben!«
 

gutes Exemplar, Einband und Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

Artikelnummer: B00025915
Verlag:
Berlin : Henschel
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00025915
Gewicht:
400 gr