- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 217 Seiten ; 18 cm
- Anmerkungen: Lizenzausg. d. Verlag Kiepenheuer u. Witsch, Köln
- Erscheinungsjahr: 1981
- Gesamttitel: Reclams Universal-Bibliothek ; Bd. 876 : Belletristik
- Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : M 2.00
- Sachgebiet: Schöne Literatur
Henry de Montherlant (1895 - 1972) schildert in dem 1934 erschienenen Roman "Die Junggesellen" den moralischen, psychischen und physischen Verfall zweier heruntergekommener Adliger.
HENRY DE MONTHERLANT (1895-1972) gehört zu den glücklichen Autoren, die sowohl breite Publikumsgunst als auch hohe Anerkennung in Literatenkreisen fanden. So erhielt sein Roman „Die Junggesellen" (1934) gleich zwei angesehene Literaturpreise. Montherlant schildert in ihm den totalen moralischen, psychischen und physischen Verfall zweier heruntergekommener Adliger. „Die Junggesellen" sind für die französische Literatur, was für die russische der Roman „Oblomow" von I. A. Gontscharow bedeutet: eine klassische Studie des überwiegend sozial bedingten Parasitentums in seiner krassesten Ausprägung, analysiert bis in die feinsten psychischen Äußerungsformen. Erinnerungen und Beobachtungen aus dem Kreis seiner Vorfahren nutzend, versteht es Montherlant, solche Züge plastisch herauszuarbeiten wie: realitätswidriges Gerede, sinnentleerte Gesten, bis zur Absurdität unangemessene Ansprüche und Unfähigkeit zu zwischenmenschlicher Kommunikation infolge der Weigerung, Verantwortung zu tragen. Aber gewiß ist die Entzugshaltung der Junggesellen auch als Verachtung gegenüber der Jagd nach dem Geld und Karrierismus zu verstehen.
ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut
- Verlag:
- Leipzig : Reclam
- Taschenbuch
- Artikelnummer:
- B00007756
- Gewicht:
- 400 gr