- Ausgabe: 2. Auflage
- Umfang/Format: 378 Seiten; ; 20 cm
- Erscheinungsjahr: 1974
- Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : M 6.80
„Diese ‚Briefe' sind Selbstgespräche des Autors, Gespräche mit seinem Spiegelbild wen interessiert das?” fragt ein Kritiker. ii er antwortet sogleich: „Alle." Das klingt übertrieben, doch der Erfolg des Buches gibt ihm recht. Der literarische Brief war stets mehr als nur private Mitteilung. Cicero und der jüngere Plinius, die Verfasser der mittelalterlichen Dunkelmännerbriefe, Rousseau, Voltaire und Lichtenberg betrachteten ihn als vorzüglichen Mittler in ihrer Auseinandersetzung mit der Zeit. Er ist es auch für Brandys. Vieles, was uns heute auf den Nägeln brennt, was uns beunruhigen oder nachdenklich machen müßte, bringt Brandys zur Sprache: die Situation des einzelnen im Zeitalter der Massenmedien, die Auto-Kühlschrank-Ideologie, die Mode als Ausgehuniform des Zeitgeistes, die Rolle der abstrakten Kunst, die Macht der Tradition, die Prätention des Philistertums, ob es sich nun denkfaul oder dogmatisch gibt. Die „Briefe an Frau Z.". in denen das polemische Feuilleton mit dem ironischen inneren Monolog, das brillante Essay mit der heiteren Plauderei wechselt. sind ein faszinierendes Buch von hoher geistiger und sprachlicher Kultur, ein Buch für intellektuelle Leser.
gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren
- Verlag:
- Berlin : Verlag Volk u. Welt
- Artikelnummer:
- B00014042
- Gewicht:
- 400 gr