- Umfang/Format: 207 Seiten ; 8
- Anmerkungen: Lizenzausg. mit Genehmigg d. Claassen Verlag, Hamburg, Düsseldorf
- Erscheinungsjahr: 1969
Einen „Hoffenden ohne Hoffnung" nannte Willi Bredel den Autor des „Boetius von Orlamünde" und seinen Roman: „ein Meisterwerk deutscher Prosa".
Die Abkehr von den humanistischen Regeln zwischenmenschlicher Beziehungen schien für Ernst Weiß nach der Katastrophe des ersten Weltkrieges, den er als k. u. k. Regimentsarzt von 1914 bis 1918 mitmachte, bestätigt. Die Romane, die seinen bleibenden Ruhm begründeten, entstanden nach diesem Kriege. Moralische Integrität und selbstlose Arbeit zum Nutzen aller gehörten zu seinem idealen Menschenbild, das zu realisieren ihm in der bestehenden Gesellschaft unmöglich schien.
In der Mitte der zwanziger Jahre schrieb Ernst Weiß seinen Roman „Boetius von Orlamünde". Die Erinnerungen des mittellosen, in einem adligen Knabenstift erzogenen Fürstensohnes, dessen einzige Fertigkeit im Reiten, Fechten und Schwimmen...
Weiß, Ernst
ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut
- Verlag:
- Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag
- Artikelnummer:
- B00025987
- Gewicht:
- 400 gr