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Mahatma Gandhis Leidenszeit / Übers. und hrsg. von Emil Roniger

Gewicht: 0.4 kg

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  • Umfang/Format: 517 Seiten ; 8
  • Erscheinungsjahr: 1925

EINLEITUNG
Mahatma Gandhis Leidenszeit! So wahr der Titel für alle Menschen, die Fühlens fähig sind, so unwahr ist er mindestens für einen unter ihnen — für Mahatma Gandhi selber. „Mahatmajis Wohlleben im Gefängnis" überschreibt einer von Gandhis Söhnen einen Bericht, den er in Young India veröffentlicht. Der Vater kann ungestört lesen, karden, spinnen, kann Getreide mahlen und hat damit die Ruhe, die er — wie Gandhi selber es vor der Verhaftung ausgesprochen — vielleicht verdient.
Aber es ist nicht nur dieses Äußere — wobei indessen gleich gesagt werden muß, daß auch dieses Äußere für Gandhi tiefere Bedeutung hat. Es ist besonders auch ein Inneres. „Wir wollen in unserm Kampf nicht andern Leiden zufügen, wir wollen Leiden auf uns selber nehmen." Das ist eine der Erkenntnisse, die in der Tiefe seines Herzens wohnen und denen gemäß er zu leben und wirken trachtet.
So wird die Zeit der Prüfung zum Feste, die Leidenszeit zur Freudenzeit.
Ein anderer Inder sagt es in seiner Weise, Aurobindo Ghose, der Philosoph unter den Freiheitskämpfern, in einer seiner Reden :
„Was wohl half jenen Männern, die ins Gefängnis geführt wurden ? Welche Kraft stand ihnen bei gegen alle Versuchungen, gegen alle Gefahren und Hindernisse ? Alle waren sie bewußt oder unbewußt von einer beherrschenden Idee besessen, von der Idee, daß da eine große Macht am Werk, Indien zu helfen, und daß wir alle zu vollbringen haben, was diese Macht gebietet. Sie wissen nicht immer, wer führt, oder wohin sie geführt werden. Sie haben nur auszusprechen, was jene Macht sie sprechen heißt, und zu...
 

gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

Artikelnummer: B00044381
Verlag:
Zürich : Rotapfel-Verlag
Gebundene Ausgabe
Artikelnummer:
B00044381
Gewicht:
400 gr