- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 540 Seiten : Illustrationen ; 21 cm
- Erscheinungsjahr: 1978
- Schlagwörter: Schopenhauer, Johanna ; Brief / Einz. Pers. ? Schopenhauer, J. ; Lebenserinnerungen / Schriftsteller / Einz. Pers. ? Schopenhauer, J. ; Lebenserinnerungen / Frauen / Einz. Pers. ? Schopenhauer, J. ; Schopenhauer, Johanna
Für Weimar war es ein Ereignis, als Goethe am 20. Oktober 1806 seine Frau zum ersten Mal in die Gesellschaft einführte und sich dabei für den Salon der vierzigjährigen Johanna Schopenhauer entschied. Goethes Hoffnung, bei der klugen, weltgewandten Kaufmannswitwe keine Standesvorurteile gegen seine Heirat mit Christiane Vulpius befürchten zu müssen, erfüllte sich. «Ich denke», schrieb Johanna ihrem Sohn Arthur, wenn Goethe ihr seinen Namen gibt, können wir ihr wohl eine Tasse Tee geben. » — Diese und andere für Zeit und Gesellschaft charakteristische Episoden erzählt Johanna Schopenhauer, Anfang des vorigen Jahrhunderts eine vielgelesene Schriftstellerin.
Unser Band enthält die in mancher Hinsicht an Thomas Manns «Buddenbrooks» gemahnenden Jugenderinnerungen J ohanna Schopenhauers in der alten Hansestadt Danzig. Im zweiten Teil des Buches berichtetJohanna von ihrer Europareise in den Jahren 1803 bis 1805, unter anderem von einem Besuch bei Pestalozzi; inihren Briefen gibt sie ein anschauliches Bild von den Verhältnissen in Weimar, beginnend mit der Eroberung der Stadt durch napoleonische Truppen im Jahre 1806 und endend im Todesjahr Goethes, mit dem sie seit ihrer übersiedlung nach Weimar freundschaftlich verbunden war.
Buch leicht schief gelesen, sonst in Ordnung
- Verlag:
- Berlin : Verlag der Nation
- Gebundene Ausgabe
- Artikelnummer:
- B00043982
- Gewicht:
- 400 gr