- Umfang/Format: 32 Seiten : Illustrationen ; 21 cm
- Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
- Einbandart und Originalverkaufspreis: geh. : DM 6.80 3-923622-09-0 geh. : DM 6.80
- Sachgebiet: Geschichte und Historische Hilfswissenschaften ; 22 Erziehung, Bildung, Unterricht
Die einst blühende jüdische Gemeinde in Leipzig zählte 1933 etwa 11 600 eingeschriebene Mitglieder. Als im September 1941 von den Nationalsozialisten die Verordnung zum Tragen des gelben "Judensterns" erlassen wurde, befanden sich noch etwa zweieinhalbtausend jüdische Menschen in der Messestadt. Sie wurden alle deportiert und in den Konzentrationslagern ermordet. Nur ganz wenige konnten bei Kriegsende befreit werden.
Ich selbst habe als damals Jugendlicher die Lebensumstände in den sogenannten "Judenhäusern" hautnah gesehen und miterlebt. Zum 50. Jahrestag der Einführung des gelben Sterns hielt ich auf Einladung der "Jüdisch-christlichen Arbeitsgemeinschaft" in der Leipziger Nikolaikirche einen Vortrag und schilderte als Zeitzeuge meine damaligen Erfahrungen.
Die Ephraim Carlebach Stiftung beabsichtigt, einen Sammelband mit dem Titel "Judaica Lipsiensis. Beiträge zur Geschichte der Juden in Leipzig" herauszugeben, in den auch der Text meines Vortrags aufgenommen werden soll. Mit Einverständnis des Herausgebers, Prof Dr. Manfred Unger, veröffentliche ich meinen Beitrag als Vorabdruck in dieser kleinen Broschüre.
R.K.
gutes Exemplar, ordentlich,
- Verlag:
- Köln : Walter-Meckauer-Kreis
- Heft
- Artikelnummer:
- B00073170
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- H8