- Umfang/Format: 135 Seiten : Illustrationen ; 20 x 21 cm
- Anmerkungen: Bibliogr. H. Schönemann Seiten 134.
- Erscheinungsjahr: 1971
- Gesamttitel: Reihe Theaterpraxis ; Bd. 5
- Schlagwörter: Schönemann, Horst ; Theatergeschichte
Horst Schönemann zählt zu den bestimmenden Persönlichkeiten des DDR-Theaters. Sein Weg als Regisseur ist eng mit der kulturpolitischen Entwicklung unserer Republik verbunden. Schönemann begreift das Theater als eine sinnliche, körperliche Kunst, die ihr Anliegen nur verwirklichen kann durch Klarheit und Ausdruckskraft des szenischen Geschehens, das den Zuschauer zum Mitdenken anregt. Seiner Regiearbeit liegt ein besonderer Sinn für die Musikalität der Szene zugrunde, eine kluge dynamisch gestufte Ökonomie der Bewegung. Seine Inszenierungen zeichnen sich aus durch Phantasie, eine genaue Ausarbeitung des Details und durch das Bestreben, auch die letzten Nuancen szenischer Wirkungsmöglichkeiten auszuloten; wobei die raffinierte Zuspitzung künstlerischer Mittel immer nur als besondere Möglichkeit benutzt wird, die Botschaft des dramatischen Werkes wirkungsvoll und in einsichtiger Beziehung zu den Problemen der gesellschaftlichen Wirklichkeit auf der Bühne umzusetzen.
Der Theaterkritiker Christoph Funke zeichnet in diesem Buch Schönemanns Weg vom Schüler Wolfgang Langhoffs über die ersten Inszenierungen am Theater der Bergarbeiter in Senftenberg, über die Jahre als Chefregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin bis zu seiner neuen, kulturpolitisch äußerst fruchtbaren Tätigkeit am Landestheater Halle anhand zahlreicher authentischer Quellen, Szenenbilder und Arbeitsfotos dokumentarisch nach.
ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut
- Verlag:
- Berlin : Henschel
- Artikelnummer:
- B00026265
- Gewicht:
- 400 gr