- Ausgabe: 3. Auflage, 10. - 25. Tsd.
- Umfang/Format: 266 Seiten : mit 40 Abb., 1 Titelbild ; 8
- Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : DM-Ost 14.-
- Sachgebiet: Bildende Kunst, Kunstgewerbe
Die fünfundachtzig Briefe Paul Gauguins geben zwar keinen umfassenden, doch aber einen zusammenhängenden Bericht von dem Zeitpunkt an, da der Maler sich unterwegs nach Tahiti, auf der Reise zur „ersehnten Erde" befindet — erfüllt von „ungeduldigen Träumen" und „fieberhafter Erwartung" —, bis zu jenem Tage, dem 8. Mai 1903, wo auf Hiva-Oa, einer der Marquesas-Inseln, sich (wie Victor Segalen berichtet) ein Eingeborener, Gauguins Freund Tioka, über den toten Maler wirft und ausruft: „Jetzt gibt es keinen Menschen mehr." In anderer Weise als die Briefe Vincent van Goghs an den Bruder Theo, doch nicht weniger erschütternd, sind auch die Paul Gauguins Bekenntnis eines Malers zu seiner Kunst, zu ihrerWahrhaftigkeit, Dokument eines trotz aller Widersprüchlichkeit aufrechten Schöpfertums, dessen schönste Bestätigung Gauguin darin sah, auf Tahiti zu erfahren, „daß ein Künstler etwas Nützliches ist".
Georges Daniel de Monfreid (1856-1929) war als Maler, Bildhauer, Graphiker, Keramiker und Innenarchitekt tätig. Er lernte Paul Gauguin 1888 bei Emile Schuffenecker kennen. Ohne sich im Künstlerischen unbedingt von der starken Persönlichkeit Gauguins beeinflussen zu lassen, blieb er in den folgenden Jahren der treue, verläßliche Freund, über den Gauguin schrieb: „Ganz abgesehen davon, daß er ein Künstler ist, ist Daniel der schönste, ehrlichste
und offenmütigste Charakter, den ich kenne Monfreid wie-
derum sagte von dem Freund: „Gauguin war ein großer Künstler, ich bewunderte und liebte ihn als solchen und half ihm nach bescheidenem Vermögen."
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Gauguin, Paul (Verfasser), Mittelstädt, Kuno (Mitwirkender), Jacob, Hans (Mitwirkender)
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Berlin : Henschel
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00070716
- Gewicht:
- 400 gr