- Ausgabe: Ungek?rzte Buchgemeinschafts-Lizenzausg.
- Umfang/Format: 344 Seiten : Illustrationen ; 22 cm
- Anmerkungen: Lizenz des Verlag Kiepenheuer und Witsch, K?ln
- Einbandart und Originalverkaufspreis: f?r Mitglieder)
- Sachgebiet: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
Von Christa Wolfs Rede auf dem Alexanderplatz 1989 bis zu der Ansprache in Dresden in diesem Jahr, von der Laudatio auf Hans Mayer, von dem Prosatext . Befund, den drei Tagebuchaufzeichnungen vom 27. September der Jahre '91, '92, '93 und dem Briefwechsel mit Jürgen Habermas bis zum Beitrag über die Malerin Nuria Quevedo durchzieht die rund 30 Texte dieses Buches wie ein roter Faden eine gemeinsame Fragestellung, eine Suchbewegung. Indem sie sich
etwa den Biographien und -
Haltungen der von ihr Porträtierten nähert, spricht Christa Wolf immer zugleich von sich selbst. Sie stellt sich die Frage nach der Rolle der Literatur, nach ihrem eigenen Schreiben, nach ihren Sehnsüchten und politischen Hoffnungen neu. Produktive Enttäuschung und Zorn, Lust auf Neues und Erinnerungsarbeit, Identitätssuche und Schmerz - vielfältig sind die Stimmungen und Haltungen, die dieses Buch aufzeichnet. Es gleicht in seiner Wahrhaftigkeit der Malerin Nuria Quevedo, über die Christa Wolf schreibt: »In dieser Zeit, in der so manchem nicht nur der Atem stockt, auch der Antrieb zur Arbeit vergeht, hat sie unbeirrt gearbeitet, hat inmitten so vieler Unsicher-
heiten eine Sicherheit erreicht, die sich aus der Konzessionslosigkeit ihres Werkes herleitet, ein ruhiges Vorwärtsgehen ohne Maske.«
Christa Wolf, 1929 in Landsberg/Warthe geboren, lebt in Berlin.
Ihr Werk wurde mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet.
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Gütersloh : Bertelsmann-Club - Wien : Buchgemeinschaft Donauland Kremayr und Scheriau - Stuttgart : Dt. Bücherbund [u.a.]
- Artikelnummer:
- B00071580
- Gewicht:
- 400 gr