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254. Stark wie der Tod / Guy de Maupassant

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  • Umfang/Format: 126 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 1970

Guy de Maupassant wurde am 5. August 1850 als Sohn eines normannischen Edelmannes auf Schloß Miromesnil bei Rouen geboren. Er war ein sehr frühreifes Kind, das scharf beobachtete und die ersten bitteren Lebenserfahrungen aus dem Zerbrechen der elterlichen Ehe schöpfte. Nach dem Schulbesuch in Yvetot und Rouen nahm er 'als Freiwilliger am deutsch-französischen Krieg von 1870/71 teil. Die Erfahrungen der nächsten zehr Jahre, in denen er im Marineministerium und zuletzt im Unterrichtsministerium in untergeordneten Stellungen tätig war. verstärkten seine Einsichten in die politischen Vorgänge, diesozialen Widersprüche im FrankreiCh der dritten Republik. Ermutigt durch den Schriftsteller Gustave Flaubert, seinen geistigen Berater und väterlichen Freund, begann er zu schreiben und veröffentlichte 1880 seine erste literarische Arbeit, die Novelle „Fettklößchen-. In dem folgenden Jahrzehnt entstanden etwa dreihundert Novellen, die in fünfzehn Sammelbänden erschienen, und sechs Romane. In ihnen zeichnete der Schriftsteller ein getreues und kritisches Bild der Gesellschaft seiner Zeit in allen Etagen des sozialen Stufenbaus, von den Bauern und Arbeitern angefangen bis hinauf zu Ministern und Bankiers. Mit seinem umfangreichen Schaffen ist er als bedeutender realistischer Schriftsteller in die Weltl iteratur eingegangen. 1891 brach bei Maupassant eine Geisteskrankheit aus; nach einem Selbstmordversuch wurde er in die Heilanstalt Passy bei Paris übergeführt, wo er am 6. Juli im Alter von dreiundvierzig Jahren starb.
„Ich schreibe, weil ich alles, was ist, verstehe und darunter leide, weil ich es zu genau kenne, und vor allem, weil ich es, ohne es genießen zu können, in mir selbst betrachte, im Spiegel meines eigenen Gedankens." Diese Selbstcharakteristik Maupassants spiegelt sich auch in seinen sechs Gesellschaftsromanen, von dener drei bereits vor Jahren in der Roman-Zeitung erschienen. Am bekanntesten ist sein Meisterwerk „Bel Ami" (1885), in dem der Typ des skrupellosen Karrieristen gestaltet ist. Die Zersetzung der bürgerlichen Familie mit ihren Folgen steht im Mittelpunkt der Romane „Ein Leben" (1884), „Mont Oriol" (1886) und „Pierre und Jean" (1888). Von Menschen im Bann einer großen Leidenschaft, die im Widerspruch zu dem herrschenden Moralkodex steht, erzählt Maupassant in seinen letzten beiden Romanen „Stark wie der Tod" (1889) und „Unse, Herz" (1890). In seinen Reisebüchern „In der Sonne" und „Das unstete Leben verurteilte er die französische Kolonialpolitik.
 

gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt

Artikelnummer: B00041981
Verlag:
Roman-Zeitung. - Berlin : Verlag Volk u. Welt|| Mehrteiliges Werk||Teil: H.
Artikelnummer:
B00041981
Gewicht:
400 gr