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52/1991, Recht oder Rache, die Last deutscher Vergangenheit

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DEUTSCHLAND
Europa: Bonn fühlt sich als Sieger    18
CDU: Interview mit Generalsekretär
Volker Rühe über die Folgen
des Dresdner Parteitags    21
Abgeordnete: Die seltsamen
Widersprüche des Konrad Weiß    24
SPD: Erstmals eine Schatzmeisterin
gewählt    27
Konkurrenz zu den Jusos    53
Stasi: Neue Dokumente enttarnen
Sascha Anderson    28
FDP: Südliberale zerstritten    46
Bücherspiegel: Kurzkritiken    50
Rassismus: Black Power in der
Bundesrepublik    56
Vorurteile gegen Besatzungskinder    57
Abrüstung: Garnisonsstädte
fordern Entschädigung    59
Kirche: SPIEGEL-Gespräch mit dem
katholischen Theologen
Eugen Drewermann über seinen Streit
mit den Bischöfen    61
Geheimdienste: BND wußte über Rabita
Bescheid    76
Korruption: Taunus-Kartell kassierte Millionensummen    80
Lebensmittel: Dürfen nur Thüringer
Thüringer heißen?    81
WIRTSCHAFT
Konjunktur: Ende des Wachstums in Sicht    82
Versicherungen: Allianz-Manager unter
bösem Verdacht    84
Zigaretten: Schlag gegen Schmuggler
in Italien    85
Ölindustrie: West-Unternehmen sollen
die sowjetische Petro-Branche sanieren    88
Arbeitnehmer: Streit um den Investivlohn    96
Kreditvermittler: Betrug mit
angeblichen Billigdarlehen    99
Luftfahrt: Ehemalige Interflug-
Beschäftigte machen weiter    101
AUSLAND
Leningrad: Die Blockade vor 50 Jahren    104
Der russische Autor Dmitrij Lichatschow
über das Sterben in der Stadt    110
Sowjetunion: Gorbatschow am Ende    126
Rumänien. Das Elend der Heldenstadt
Timioara    129
Südafrika: Schwarze in die Regierung?    132
Kanzler Kohl und Außenminister Genscher registrierten mit großer Genugtuung, daß sich die EG, wenn auch widerstrebend, in ihrer Jugoslawien-Politik auf deutschen Kurs trimmen ließ und Slowenien wie Kroatien am 15. Januar anerkennen will. Doch der gegen den Rat der Amerikaner und der Vereinten Nationen errungene Bonner Erfolg läßt im Ausland neuen Argwohn wachsen. Der ökonomische Riese, so wird befürchtet, wolle nun politisch kein Zwerg mehr sein.
Andersons Stasi-Karriere: Der Beweis Seite 28
Der Ost-Berliner Szene-Poet Sascha Anderson ist in Erklärungsnot: Zwei Stasi-Karteikarten aus Dresden beweisen eindeutiger als die bisher bekannten Fakten die langjährige Geheimdienst-Tätigkeit Andersons unter den Decknamen „Menzer', „Müller" und „Peters". Trotz erdrückender Beweislast schweigt der Spitzel.
Neue Geheimdienst-Affäre Seite 76
Der Bundesnachrichtendienst (BND) und damit die Bundesregierung sind tiefer als bislang vermutet in illegale Rüstungsexporte verstrickt. So wußte der BND frühzeitig von der Beteiligung deutscher Firmen am Bau der libyschen Giftgasfabrik in Rabita.
Die Belagerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht vor 50 Jahren wurde für die Menschen der Stadt an der Newa zum Inferno: 1,2 Millionen starben. Ein Überlebender, der russische Literaturwissenschaftler Dmitrij Lichatschow, berichtet über das Grauen.
Weniger Aufträge, schlechte Stimmung Seite 82
Die Warnsignale sind nicht zu übersehen: Der deutschen Konjunktur droht nach Jahren ungebrochenen Wachstums ein Umschwung. In vielen Branchen gehen weniger Aufträge ein. Sorgen bereiten die massiven Lohnforderungen der Gewerkschaften. Drohen Streiks?
Vertreibung aus dem Kreml
Zeitenwende in der Silvesternacht: Vom russischen Präsidenten Jelzin, der ihn während des August-Putsches rettete, erhielt ein machtloser Gorbatschow die Kündigung zum Jahresende, wurde die Zerschlagung der einst mächtigen Sowjetunion vollendet. Doch das Überleben des neuen Staatenbundes ist gefährdet. Die Ukraine fürchtet die Wiedergeburt der alten Machtzentrale Moskau und will die armen asiatischen Republiken am liebsten ausschließen. Demokratische Reformer warnen vor einem Abstieg ins Chaos.
Huldigung an Henry Miller    Seite 174
„Undiszipliniert und wild" sind seine Romane, „aber sie strotzen vor Weisheit". Und der Autor'?,, Ein Mystiker", der Sexbücher schrieb, „ein
Romantiker in Gestalt ei-
nes Wüstlings".   Zum
- 100. Geburtstag Millers '' schrieb Erica Jong für . den SPIEGEL eine Horn-mage an den langjährigen Freund.    Miller
„Ein Wunder, daß nicht mehr passiert"    Seite 162

Zahnmedizin: Gefährliche Plomben    Seite 195
Lähmungen, Krebs oder Depressionen können nach Ansicht von Kritikern durch quecksilberhaltige Amalgam-Füllungen verursacht werden, die in Japan schon verboten sind. In Deutschland streiten sich die Experten, die Krankenkassen fürchten ReQreßforderunclen.
 

gutes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Artikelnummer: B00032357
Verlag:
spiegel-verlag
Heft
Artikelnummer:
B00032357
Gewicht:
400 gr