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Kriegstagebuch : 1941 - 1945 / Konstantin Simonow. [Aus d. Russ. übers. von Ilse Berger]

Gewicht: 0.4 kg
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Konstantin Simonow schreibt über sein Kriegstagebuch: Die vier Kriegsjahre verbrachte ich als Berichterstatter der Zeitung „Krasnaja Swesda" an den verschiedensten Frontabschnitten. Ich war am Schwarzen Meer und an der Barentsee, vom Süden ging es in den Norden. Von Stalingrad bis Berlin, vom Osten bis zum Westen, war ich dabei. Soweit es die Umstände erlaubten, führte ich ein Tagebuch. In der Regel war es mir natürlich nur möglich, kurze Notizen zu machen, die ich später entziffern mußte. Von einer Fahrt an die Front in die Redaktion zurückgekehrt, diktierte ich meine Notizbuchaufzeichnungen in die Maschine und ergänzte sie aus dem Gedächtnis. Je länger der Krieg andauerte, je mehr sich die Ereignisse überstürzten, um so mehr verzögerte sich die Entschlüsselung der Bleistiftkrakeln in meinen Notizbüchern. Viele gingen verloren, einige verbrannten in einem Auto, eins versank im Wasser, für andere fehlte es mir an Zeit, sie zu bearbeiten. Und obwohl diese Kriegstagebücher immerhin fast zweitausend Seiten füllen, stelle ich jetzt beim Durchlesen fest, daß ich ganze Kriegsabschnitte ausgelassen habe. Diese Tagebuchnotizen eines Kriegsberichterstatters enthalten neben Wichtigem Unwichtiges, neben denkwürdigen Ereignissen Kleinigkeiten des Kriegsgeschehens, Gedanken, die ich auch heute noch vertrete, und Gedanken, über die ich mich jetzt selbst wundere. Die Leser sollen jedoch erfahren, was ich im Kriege gesehen habe und wie ich damals darüber dachte.

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

Verlag:
Berlin : Verl. d. Nation
kartoniert lamin.
139 Seiten
Artikelnummer:
B00078088
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
D19