Briefwechsel mit Freunden : [aus d. Russ. übers.] / Maxim Gorki. Dt. von Hartmut Herboth u. Walter Schade. [Hrsg. von Edel Mirowa-Florin]

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Vierzig bis    Briefe aus der
Sowjetunion erreichen in den zwanziger Jahren täglich Maxim Gorki, als er sich in Deutschland, in der Tschechoslowakei und Italien aufhält, um sein Lungenleiden zu kurieren. Ihm ist an diesem Briefwechsel viel gelegen, bedeutet er ihm doch Verbindung zu »allen >Neuen< in Rußland«. Alte Freunde schreiben ihm, wie der Volkskommissar für Bildungswesen Anatoli Lunatscharski, seine zweite Frau, die Schauspielerin Marija Andrejewa, und Alexej Tolstoi. Aber viele Freundschaften werden durch die Korrespondenz erst geschlossen oder gefestigt, so mit den Serapionsbrüdern Michail Sostschenko und Michail Slonimski, mit dem Dichter Boris Pasternak oder seinem Biographen, dem Kritiker Ilja Grusdew. Gorki antwortet den Freunden herzlich, verständnisvoll
und eingehend, obwohl er, wie er selbst sagt, »an die zwanzig Briefe und mehr in der Woche« schreibt. Neben Zeitgeschehnissen, persönlichen Freuden und Kümmernissen ist eines der wichtigsten Themen die junge Sowjetliteratur und ihr Held. Der Proletkult und seine Auswirkungen werden erörtert, neue Bücher und Dichter gelobt und kritisiert. Aber auch die eigenen Werke, die Romane »Klirr Samgin« und »Das Werk der Artamonows«, die damals entstehen, sind Gegenstand des Gesprächs.
Aus der umfangreichen Korrespondenz mit Freunden aus den Jahren 1921 bis 193o wurden vierzehn Briefpartner mit insgesamt 164 Briefen ausgewählt, die ein aufschlußreiches Bild vom Leben und Wirken Maxim Gorkis in dieser bewegten Zeit bieten.


gutes Exemplar, ordentlich

Articlenumber:
B00078026
Weight:
400 gr
Storage space:
E6