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53/2014 Persönlichkeit bilden Asche und Feuer – Yogatradition im Umbruch Serie Āsana – uṣṭrāsana

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Asche und Feuer – Yogatradition im Umbruch

Wenn es um den richtigen Umgang mit Tradition geht, ist ein Zitat von Thomas Morus (1478–1535) schnell zur Hand: »Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weiter­geben der Flamme.«
Aber: Was ist die Flamme, was die Asche? Und wie kann man das eine vom ­anderen unterscheiden? Konkret: Welche mit der ­Tradition des Yoga verbundenen Vorstellungen und Praxis­vorschläge sollten wir als ­Asche aus den Händen geben, was als Flamme erhalten, pflegen und weiter ­vermitteln?
Manche werden schon den Gedanken an eine solche Frage als ketzerisch zurückweisen. Wer alte Texte als heilig und die Worte sogenannter Meister als unhinterfragbar versteht, wird mit der in den folgenden Artikeln aufgegriffenen Diskussion wenig anfangen können. Für alle anderen an Yoga Interessierten ist dagegen die Auseinandersetzung über eine angemessene Vermittlung einer alten Tradition selbstverständlicher Teil ihres Yogalebens. Denn darin geht es immer wieder um die Verbindung des Yoga mit den Anforderungen des Alltags, heutigem Verstehen, Fühlen und Wissen. Bis heute ist in der Welt des Yoga ein unreflek­tierter, von ­Beliebigkeit und von Leichtgläubigkeit geprägter Umgang mit der eigenen Tradition eher die Regel als die ­Ausnahme. Aber inzwischen gibt es viele Yogalehrende, die dieser Situation mit einem neuen Anspruch begegnen: Sie thematisieren die Frage danach, was in dem zu uns gekommenen Yoga denn nun Asche ist und was als Feuer taugt, auf eine trans­parente, ergebnisoffene und redliche Weise.
Serie Āsana – uṣṭrāsana

Erfreulicherweise setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass nicht jedes Āsana einem menschlichen Körper guttut, nur weil es als »Āsana« zu uns ­gekommen ist. Zu jenen Āsanas, die sehr wohl einen besonders kritischen Blick verlangen, aber trotzdem in bestimmten Varianten sinnvoll verwendbar sind, gehört uṣṭrāsana. Es gibt Viveka die Möglichkeit, es in der ­»Serie Āsana« vorzustellen und zu zeigen, wie heute eine Diskussion über einen vernünftigen und verantwortungsvollen Umgang mit Āsanas aussehen kann.
Wie immer in dieser Serie stellt Viveka auch einen Kurs für uṣṭrāsana vor und diskutiert Möglichkeiten der Vorbereitung, verschiedene Varianten und zu beachtende Risiken.
Persönlichkeit bilden
Von Anna-Leena Bahrmann und Magdalena Rechlin

Eine Untersuchung von Prof. Dr. Norbert Fessler und Alexia Kaiser gibt einen Einblick in den Stand der Verwendung von Entspannungstechniken in den bundesweiten Bildungs-Lehrplänen der Primarstufe und die Bedeutung der Benutzung von Entspannungstechniken – vor allem Yoga. Ein dazu passender Artikel von Anna Leena Bahrmann und Magdalena Rechlin zeigt, wie die Vorbedingungen dazu praktisch aussehen könnten.

 

Viveka – Hefte für Yoga, Zeitschrift

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00072310
Heft
Artikelnummer:
B00072310
Gewicht:
400 gr