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Der Wächter des Wales : Geschichten u. Grotesken / Theodor Weißenborn. [Mit e. Nachbemerkung von Kristian Schlosser]

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 232 Seiten ; 20 cm
  • Anmerkungen: Ausg. f?r d. sozialist. L?nder.
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 5.40
  • Sachgebiet: Schöne Literatur

Die Motive des Schreibens sind so vielfältig wie die Motive jedes menschlichen Handelns. Ich will hier nur ein Hauptmotiv meiner eigenen Arbeit nennen : Empörung angesichts der entwürdigenden Lebensbedingungen, denen große Gruppen von Menschen in dieser Gesellschaft ausgeliefert sind. Ich suche diese Empörung, diese Emotion zu aktivieren, umzusetzen in Kritik, indem ich schreibend mich bemühe, gerade die hinter Mattglas verdrängten un-schönen, bedrückenden und beschämenden Inhalte in das öffentliche und private Bewußtsein zurückzuholen, damit auf diese Weise eine unerläßliche Voraussetzung für die gesellschaftliche Bewältigung dieser Inhalte geschaffen werde. Dies eben, das Bewußtmachen des Verdrängten, halte ich für die soziale Aufgabe einer Literatur, die sich als gesellschaftliche Einrichtung versteht und bejaht.

Theodor Weißenborn
geboren 1933 in Düsseldorf, studierte Kunstpädagogik, Philosophie, Germanistik, Romanistik und medizinische Psychologie in Köln, Bonn, Würzburg und Lausanne. Er ist Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen, Autor von Kurzgeschichten, Hörspielen, Parodien, Satiren und Essays und wurde vor allem bekannt durch seine Hörspiele.
Georg-Mackensen-Literaturpreis 1971.
„Außer Rufweite", Roman .(1964), „Eine befleckte Empfängnis", Erzählungen (1969), „Theodor Weißenborns Handbuch für deutsche Redner", Parodien (1971), „Krankheit als Protest", Pathographien (1973), „Das Liebe-Haß-Spiel", Erzählungen (1973).
 

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

Verlag:
Berlin, Weimar : Aufbau-Verlag
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00056908
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
A71