Darstellungen der Geschichte der modernen Welt
stellen meist den Aufstieg des Westens - also Euro-
pas - als Beginn der Neuzeit heraus. Im Gegensatz dazu schreibt Robert B. Marks erstmals eine Weltgeschichte, in der die außereuropäischen Kontinente - Asien, Afrika und die Neue Welt - die Hauptrolle spielen. Die Entdeckung und Eroberung der Neuen Welt ist danach zu verstehen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation im frühneuzeitlichen Europa. Bis 1750/1800 hatten Bevölkerungsentwicklung, Industrie und Agrarproduktion ihren Schwerpunkt in Asien. Die Annahme, der Westen genieße einen einzigartigen historischen Vorsprung, der ihm dauerhafte Überlegenheit über andere Kulturen verliehen hätte, entlarvt der Autor als Mythos des Eurozentrismus.
»Eine packende, klare und kompakte Darstellung, wie die moderne Welt zu dem geworden ist, was sie ist. Dies ist bisher das am besten verständliche und umfassendste Buch, das die jüngsten Erkenntnisse der Weltgeschichtsforschung berücksichtigt. Marks sieht die Welt als eine Einheit und malt ein klares, ein bestechendes Panorama der Umbrüche, die den Geschichtsverlauf zwischen 1400 und 1900 veränderten.«
SOHN R. MCNEILL, PROFESSOR FÜR GESCHICHTE AN DER GEORGETOWN UNIVERSITY
Robert B. Marks ist Professor für Neuere Geschichte am Whittier College, Philadelphia.
gutes Exemplar, ordentlich
- Articlenumber:
- B00077346
- Weight:
- 400 gr
- Storage space:
- SB_1