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Renoir / Julius Meier-Graefe. Nachwort von Andreas Beyer

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 243 Seiten : Illustrationen ; 18 cm
  • Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : DM 19.80, sfr 20.80, S 155.00 3-458-33353-3 kartoniert : DM 19.80, sfr 20.80, S 155.00
  • Sachgebiet: Bildende Kunst

Auguste Renoir (r 841-1919) tritt uns heute als ein Künstler entgegen, der nicht weniger als die sozial engagierten Maler seiner Zeit zum Chronisten einer Epoche wird, deren gesellige Realität er abbildete. Daß er dennoch nicht der »Maler der Sonnenseite« bleibt, als der er immer wieder apostrophiert wurde, liegt auch in seinem Stilverhalten begründet. Mehr noch sind es aber seine Bildthemen und Gegenstände — viele davon sind erst durch seine Hand bild, würdig geworden — die in seinem Werk eine Welt aufgehoben haben, die sonst dem Vergessen anheim gefallen wäre, da sie von der offiziellen Malerei ausge, grenzt blieb.
Meier,Graefes »Renoir« heute wieder verfügbar zu machen, scheint schon aus dem Grunde legitim, daß eine Monographie jüngeren Datums, die ver' gleich bar erschöpfend über den Maler handelt, nicht vorliegt. Daß aber jene »Neuwürdigung« Renoirs, am ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert, bereits ein halbes Jahrhundert zuvor formuliert wurde, muß als die eigentliche Lei, stung Meier,Graefes gelten.
Meier'Graefe war wohl eine der wichtigsten und einflußreichsten Persön, lichkeiten im deutschen Kunstleben von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik. Noch heute fasziniert der feuilletonistische Stil seiner Kunstkritiken und Monographien, die, vom persönlichen Eindruck geprägt, dem Leser dank seiner brillanten Formulierungskunst das vergleichende Sehen und umfassende Verstehen von Gemälden nahebringen.
 

gutes Exemplar, ordentlich

Articlenumber:
B00074403
Weight:
400 gr
Storage space:
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