3/2008 Architektur

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Neue Lehrpläne machen kaum Aussagen über die Arten der Klassenzusammensetzung und die dementsprechenden räumlichen Bedingungen, ohne die eine vernünftige Umsetzung kaum möglich sein kann. Es handelt sich hier um äußerst wichtige Aspekte der Unterrichtsorganisation, denn Lernende müssen laufend mit Lernaktivitäten konfrontiert werden, die sie dazu bringen, ihre Kommunikations- und Problemlöse- bzw. Zusammenarbeitskompetenz zu entwickeln.
Das heißt mit anderen Worten, dass sie entweder in Gruppen- oder Einzelaktivitäten eingebunden werden, teilweise allein am Computer arbeiten bzw. bestimmte Experimente durchführen können sollen, ohne ihre Mitschüler und Mitschülerinnen zu stören. Es wird folglich kaum möglich sein, im Voraus und die „ideale" bzw. allgemeingültige Architektur von Schulen zu planen. Das vorliegende Heft soll Schulen, Schulleitungen und Lehrpersonen dazu verhelfen, die Zusammenhänge zwischen Schularchitektur und Lernkultur besser verstehen und deuten zu lernen. Es soll auch ermutigen, Schritt für Schritt - kreativ und realistisch zugleich - passende „Lernräume" für neues Lernen zu gestalten.
Inhalt
Thema
Monica Gather Thurler er Marlies Krainz-Dürr
Editorial    4
Simone Forster
Schularchitektur - ein zukunftsorientierter Blick in die Vergangenheit    10
Pierre-Philippe Bugnard
Das System der Erziehungsräume.
Architektur und Pädagogik: Wer beeinflusst wen?    19
Michael Schratz
Pädagogik und Architektur    27
Ulrich Herrmann
Bauherr ist hier das Kind.
Wie Schulbau Schulreform begünstigt oder verhindert    30
Interview mit Christian Kühn
Zum Verhältnis Pädagogik und Architektur    40
Interview mit Marie-Ange Barthassat und Marcellin Barthassat
Lehrerbildung und Architektur im Dialog    44
Rosa Diketmüller & Heide Studer Schulfreiräume im GenderBlick.
Nutzungsanalysen als Ansatzpunkte für Schulentwicklungsprozesse    50

gutes Exemplar, ordentlich

Articlenumber:
B00076991
Weight:
400 gr
Storage space:
Z10_3_3