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4/1975 Flick verlässt Mercedes, das große Geld kapituliert

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TITELGESCHICHTE
Die großen Industriefamilien ziehen
sich zurück    22
SPIEGEL-Interview mit Flick-Gesell-
schafter Eberhard von Brauchitsch    26
SPIEGEL-GESPRÄCH
Mit dem Schah von Persien über US-Intervention und deutsch-iranische
Wirtschaftsprojekte    64
DEUTSCHLAND
Deutschland-Politik
Bonner Geld für schnelleren Berlin-
Verkehr    17
SPD-Wahlkampf
Einheitsstrategie für Landtagswahlen    19
CDU/CSU
Carstens blockiert Strategie-Papier    19
Finanzpolitik
Amerikaner geben deutschen Wünschen
nach    20
Gewandt-Affäre
Carstens im Zwielicht    32
Berlin
Wahl-Perspektive: SPD abwärts.
CDU aufwärts    33
Lehrer
Arbeitslose Lehramtskandidaten    34
Fahndung
Untersuchungsausschuß prüft BM-
Dossiers    36
Gesellschaft
Soziologen untersuchen Obdachlosigkeit 41
Prozesse
Rechtsstreit Ries i Engelmann    44
Recht
Gerhard Mauz zur Verkleinerung der
Schwurgerichte    49
Nationalstiftung
Pläne auf Eis    51
Dokument
SPIEGEL-Fragen an die RAF-Häftlinge Andreas Baader. Ulrike Meinbof.
Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe    52
WIRTSCHAFT
Industrie
AEG in kritischer Phase    38
US-Wirtschaft
Milliarden gegen die Rezession    62
Schweden
Beispielloser Wirtchaftsboom    78
A
DEUTSCHLAND
Wahlwirksame Verkehrs-Projekte    Seite 17
Für 55 Millionen Mark will Bonn die Bahnverbindung Berlin—Hamburg schneller machen und den Berliner Teltow-Kanal wieder für die Schifffahrt öffnen. Beide Projekte sollen, geht es nach Kanzler Helmut Schmidt, rechtzeitig zur Bundestagswahl 1976 fertig sein.
„Es wird hart werden für die SPD"    Seiten 19, 33
Mit einem bundeseinheitlichen Wahlkampfkonzept wollen die Sozialdemckraten die kritischen Landtagswahlen dieses Jahres bestreiten. Nach den Schlappen in Hessen und Bayern (Willy Brandt: „Uns fehlte ein Feind") soll den Wählern nun eingehämmert werden, daß alles auf dem
Spiele stehe, wirtschaftliche Stabilität wie internationales Renommee. Doch schon zeichnet sich für die SPD in West-Berlin, wo am 2. März die erste der sechs Landtagswahlen stattfindet, ein Verlust der absoluten Mehrheit ab. Im Aufwärtstrend hingegen: die CDU. Berlins SPD-Regierender Klaus Schütz: "Es wird hart werden."
Kein Geld für Lehrer    Seite 34
Von den Einsparungen in Länderhaushalten sind erstmals auch Lehrer betroffen. Es werden weniger eingestellt, als die Hochschulen ausbilden. Zur gleichen Zeit fällt in den Schulen Unterricht aus, weil immer noch Lehrer fehlen.
AUSLAND
Tendenzwende zwischen Ost und West?    Seite 60
Moskau kündigte den Handelsvertrag mit den USA, der ein Kernstück der Entspannungspolitik Breschnews sein sollte. Haben Breschnews ' Kritiker im Kreml bereits die Oberhand? Nach Niederlagen in der Westpolitik wachsen die Sowjet-Ängste um Fernost: An der chinesischen Grenze wird angeblich wieder geschossen. Mao aber setzt auf Bayerns Franz Josef Strauß.
Griechenland greift sich die Obristen    Seite 76
Ein halbes Jahr nach ihrem Abtreten schließen sich Gefängnistore hinter den griechischen Obristen. Als das Volk auf die Straßen ging. leitete die Regierung die Verfolgung der Ex-Diktatoren ein.
KULTUR
Häßliche Hochburgen des Konsums    Seite 88
Weltweit werden sie aus dem Boden gestampft: die totalen Konsumparadiese, Kulturburgen oder Kongreßgiganten. Planer und Baugesellschaften preisen die "Center- als Mittel zur Wiederbelebung der Städte. Doch das Gegenteil erweist sich: Die neuen Zentren sind antiurban. Sie verdrängen noch die letzten Tante-Emma-Läden. sie zerstören Maßstäbe und gewachsene städtische Strukturen.
Zensur gegen Staecks Polit-Kunst?    Seite 91
,Ganz massive Zensurmaßnahmen" wirft Heinrich Böll Außenminister Genscher vor, der Subventionen für eine Londoner Ausstellung mit AntiStrauß-Plakaten des Künstlers Klaus Staeck .,mißbilligt" hat. Während sich das Ministerium auf das Prinzip parteipolitischer Neutralität beruft, nimmt der Betroffene eine „Erweiterung des Kunstbegriffs" für sich in Anspruch und deutet den Genscher-Bescheid als Symptom eines allgemeinen Rechtsrucks. Staeck im SPIEGEL-Interview: „Daß der CSU-Geist sich in einer liberalen Partei breitmacht, war ein Signal für mich."
WIRTSCHAFT
Elektro-Riese AEG in Not    Seite 38
Mismanagement in der Konzernspitze ruinierte die Finanzen und die technische Grundlage des Elektrokonzerns AEG. Der künftige Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Ponto kann das angeschlagene Unternehmen nur in einer Parforce-Tour sanieren: Er muß das Top-Management neu besetzen und 600 Millionen Mark Kredite langfristig absichern.

Gerald Fords großes Glücksspiel    Seite 62
Bis vor kurzem noch hatte US-Präsident Ford die schwerste Nachkriegskrise in Amerikas Wirtschaft nicht wahrhaben wollen. Abrupt
-nachte er nun eine Kehrtwendung von der Inflations- zur massiven Rezessionsbekämpfung und riskiert dabei neue Preisschübe. "Ein großes Glücksspiel", urteilen US-Experten.
Schweden: Land ohne Flaute    Seite 78
Mit vollbeschäftigten Menschen und Maschinen hat sich der nordische Wohlfahrtsstaat gegen die weltweite Konjunkturabschwächung glänzend behauptet. 1974 war Schwedens bestes Nachkriegsjahr.
AUSLAND
Sowjet-Union
Zurück zum Kalten Krieg'.'    60
Griechenland
Die Obristen kommen vor Gericht    76
SPORT
Olympia
Eigensinniger Bürgermeister gefäbrdet die Sommerspiele
KULTUR
Städtebau
Peter M. Bode über Kultur- und
Einkaufszentren    88
Affären
Subventionsentzug für Politkünstler
Staeck    91
SPIEGEL-Interview mit Klaus Staeck    91
Bücher
Georg Wolff über Ernst Jünger:
..Zahlen und Götter"    93
Show der menschlichen Abnormitäten    94
Heilslehren
Peter Brügge über den Maharishi
Mahesh Yogi    96
Musikmarkt
US-Plattenfirmen erkaufen sich in westdeutschen Konzerthallen Publicity für
unbekannte Rockbands    98
Medizin
Gefährliche Schlafmittel nocb immer
rezeptfrei    100
Automobile
..Escort"-Preisbrecher von Ford    102
Fernsehen
Henning Venske über Rosenbauer-
Talk-Show    103
 


gutes Exemplar, ordentlich,

Verlag:
spiegel-verlag
Heft
Artikelnummer:
B00065806
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400 gr
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