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Die „bürgerlichen" Werte wie: Arbeit, Leistung, Aufstieg, Gerechtigkeit, Bejahung von Unterschieden, Zustimmung zum Wettbewerb, Respekt vor Besitz, Prestigestreben, Anerkennung von Sitte und Anstand u. a. haben sich im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte verschoben, verändert, vermindert
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und geben zur Titelfrage Anlaß. Trotz Anstieg von Wohlstand. sozialer Sicherung und persönlicher Freiheit war der Werteverfall nicht aufzuhalten; dies zeigt die Demoskopie. Die Folgen sind Arbeitsunlust,Egalitätsstreben, Statusfatalismus. All dies bedeutet, vielleicht unerwartet, aber nachweisbar, auch Rückgang von Lebensqualität. Welche Rolle in diesem Prozeß des Abtragens von Anstrengungsbereitschaft dem Fernsehen zukommt, ist eine Frage, die mit den Mitteln der Forschung in den Jahren der Ausbreitung des Fernsehens nicht angemessen untersucht worden ist. Was sich dazu aber aus der anscheinend einzigen systematischen begleitenden Untersuchung, ergänzt durch Allensbacher Langzeitbeobachtungen und eine Schlußumfrage vom Frühjahr 1978, für die Bundesrepublik entnehmen läßt, verlangt Aufmerksamkeit. Hat sich durch das neue Medium Fernsehen mehr verändert, als man erwartet hat? Das von der ,..- . bekannten Meinungsforscherin .L
.. vorgelegte empirisch gewonnene Basismaterial gibt der in i• Gang gekommenen Diskussion .. über einen „fernsehfreien Tag" - ein Fundament.
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Zürich : Edition Interfrom - Osnabrück : Fromm [in Komm.]
- 111 Seiten
- Status nach VGG: vergriffen
- engl. broschiert
- Sozialwissenschaften
- Artikelnummer:
- B00077895
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- BS_50