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A wie Axolotl, B wie Brillenkaiman, C wie Chamäleon ... kaum ein Buchstabe des Alphabets, für das sich nicht ein Tier finden ließe, das einmal zum „Heimzoo" Erich Schmitts (1924-1984) gehörte. Die ihm angeborene Tierliebe, in der Jugend unterdrückt — zeigte sich doch die Mutter wenig begeistert, wenn der Sohn ihre Einweckgläser für selbstgefangene Mäuse, Frösche und Eidechsen zweckentfremdete —, sollte später neben dem
• Zeichnen zu seiner größten Passion wer-
... den. Kaum eine Woche ohne Besuch des
Berliner Tierparks, dem er sehr verbunden war, keine Reise, bei der nicht die Besichtigung des örtlichen Zoos auf dem Programm stand.
Diese Tierliebe, die immer auch Verantwortung bedeutet, gab er an uns, seine Söhne und Enkelkinder, weiter. Das wäre nicht möglich gewesen ohne das grenzenlose Verständnis unserer Mutter für die tierbesessene Familie. Auch in seinen Zeichnungen spielten Tiere immer eine große Rolle. Man denke nur an Ede, den
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Tierparklehrling und Tierfänger, die Tausenden von Tierparkskizzen und das Tierlexikon, das wie die anderen als Serie in der Berliner Zeitung lief und uns nun auch in einer Auswahl als Buch vorliegt sein letztes.
All seine Erfahrungen im Umgang mit Tieren und die Liebe zu ihnen sind beim Betrachten seiner Zeichnungen zu spüren, wozu wir Sie hiermit herzlich einladen.
Ulrich Schmitt
gutes Exemplar, Einband und Buchblock altersgemäß gebräunt
- Verlag:
- Berlin : Eulenspiegel-Verl.
- 1. Aufl. Auflage
- 223 S. ; 12 cm Seiten
- Erscheinungsdatum: 1989
- gebundene Ausgabe, Hardcover
- Artikelnummer:
- B00076072
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- BS