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Porzellanmarken aus aller Welt / Text von Emanuel Poche. [Aus d. Tschech. übers. von Helena Krausová]

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: 2. Auflage
  • Umfang/Format: 255 Seiten : Illustrationen ; 20 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : Pr. nicht mitget.
  • Sachgebiet: Volkskunst, Kunstgewerbe

Als Ursprungsland des Porzellans gilt China. Im 14. Jahrhundert gelangten erstmals einzelne Stücke chinesischen Porzellans nach Europa. Zu handelsmäßigen Importen kam es im 16. Jahrhundert. In Europa gab es bis dahin nur die primitive Töpferei, die mit porösem, meist unglasiertem Ton arbeitete. Das chinesische Porzellan war demgemäß so kostbar, daß europäische Herrscher — wie die Medici in Florenz und Ludwig XIV. — „Alchimisten" an ihre Höfe holten, um das Porzellan nachzuahmen. Auch der sächsische Kurfürst und König von Polen, August der Starke, nahm Alchimisten in seinen Dienst. Ein glücklicher Zufall führte Johann Friedrich Böttger zum Erfolg. Bei einem seiner Versuche verwendete er Kaolin, das zum Pudern der Perücken benutzt wurde. Das Porzellan in Europa war entdeckt!
Die wirtschaftliche Bedeutung des Porzellans wurde dermaßen groß, daß bald viele europäische Herrscher Porzellanmanufakturen errichteten. Zum Schutz der eigenen Leistung und auch gegen mißbräuchliche Benutzung der hergestellten kostbaren Ware wurde die deutliche Kennzeichnung des Porzellans eingeführt, die Porzellanmarken. Diese im Detail nach einiger Zeit jeweils wechselnden Marken erlauben uns heute, Herkunft und Alter zu bestimmen. Auch im alten China wurde Porzellan schon mit Markierungen versehen. Die Alters-und auch Herkunftsbestimmung ist jedoch wesentlicher komplizierter. Emanuel Poche, Kunsthistoriker und langjähriger Mitarbeiter im Kunstgewerbemuseum, Prag, führt hier neben den europäischen auch die chinesischen Porzellanmarken an.
 

gutes Exemplar, ordentlich

Verlag:
Praha : Artia
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00064255
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
F44