- Umfang/Format: 23 cm
- Sachgebiet: Geschichte Europas
«Die gesamte Botschaft Jesu läuft auf die Vermenschlichung aller Gottesrede hinaus», sagt der Autor. Bereits der Stammbaum Jesu rechtfertigt das. Denn die darin genannten Ahnfrauen haben auf illegale und als unmoralisch angesehene Weise versucht, zu dem Recht zu kommen, das ihnen die Männerwelt verweigerte. Nach der biblischen Darstellung aber sind sie vor Gott gerechtfertigt.
So betont Jesus vor allem die Wichtigkeit und Wirksamkeit des restlosen Vertrauens auf Gott. Das wirkt heilend, sogar auf die «Besessenen», d. h. seelisch Verwüsteten.
Hauptteil dieses Bandes ist die Bergpredigt. Sie ist seit eh und je mißverstanden worden, auch von der Kirche. Es sind Ermächtigungsworte der Freiheit für die «aus Geist Armen», die ihre Begrenztheit vor Gott anerkennen; die «Trauernden», denen Unrecht angetan wurde; die «Wehrlosen», die keine Gewalt anwenden; die «nach dem Rechten dürsten», die «sich Erbarmenden», die «im Herzen Reinen», die «Friedensstifter», die «Verfolgung Leidenden», ihnen allen wird Gott die tiefste Erfüllung schenken.
Jesus fordert zur Behebung dieser Unmenschlichkeiten eine viel höhere Moral von allen. Nicht nur «Nicht töten!», für ihn beginnt der Mord bereits mit dem Zorn, und darum gehört schon der Haß vor Gericht sowie die bewußte grobe Beleidigung vor den «Hohen Rat». «Keine Gewalt!», vielmehr Gewaltlosigkeit, ja sogar «Feindesliebe». «Sammelt nicht Schätze!», Besitzgier bedingt nur ein korruptes Wirtschaftssystem. «Richtet nicht!», das führt nur zu ungerechten Verurteilungen. «Nicht schwören!», das wertet die Wahrhaftigkeit ab. Dies alles faßt er zusammen in der Goldenen Regel: «Alles, was ihr wollt, daß man euch tue, das tut auch anderen!»
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
- Verlag:
- Warszawa : Fundacja Ośrodka
- broschiert
- Artikelnummer:
- L00048950
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- T6