»Ich werde hier meine Gedanken ordnungslos aufschreiben ... Das ist die wahre Ordnung …« So beginnt Pascal sein Hauptwerk, dessen System die Systemlosigkeit ist. In brillanter Prosa – von aphoristischen Einzelsätzen bis zu ausgefeilten Essays – behandelt er Themen wie Ordnung, Eitelkeit, Elend, Langeweile, Ursachen und Wirkungen, Widersprüche, Zerstreuung, das höchste Gut, Natur, vor allem aber Religion und christliche Moral.
Nietzsche nannte Blaise Pascal »den ersten aller Christen«. Seine »Gedanken«, 1670 erstmals postum erschienen, sind die Bruchstücke einer großen Apologie des christlichen Glaubens, entstanden in einer Zeit, in der sich Wissenschaft und Religion bereits deutlich getrennt hatten. Eigentlich an Atheisten und Zweifler gerichtet, gelten seine Überlegungen den großen Fragen der Menschheit. Bis heute gehören die »Gedanken« zu den meistgelesenen philosophisch-theologischen Texten. Ein eindrückliches Zeugnis eines tief im Glauben wurzelnden Geistes, das den kundigen Leser »so tief berühren wird, dass er es nie wieder ganz zur Seite legt« (Romano Guardini).
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Leipzig : Reclam
- 1. Auflage Auflage
- 423 Seiten
- Status nach VGG: lieferbar
- broschiert, Taschenbuch
- Christliche Religion ; 13 Allgemeine und Vergleichende Religionswissenschaft, Nichtchristliche Religionen ; 10 Philosophie
- Artikelnummer:
- B00077235
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