Josep M. Espinas ist ein berühmter catalanischer Schriftsteller. Seine 17 «Briefe an meine mongoloide Tochter» wurden in rascher Folge geschrieben. Diese «Enzyklopädie der Vaterliebe», wie sie im Geleitwort von Giro-nella genannt werden, ist weniger eine Summe als der Extrakt einer Lehrzeit. Sie richtet sich in Wahrheit nicht an Olga, sondern an den Leser, der dem Verfasser über die Schulter blickt, zumal an Eltern in vergleichbarer Lage. Der Vater ist Schriftsteller und hat sich als solcher für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und für eine sachliche Beratung eingesetzt, damit der Plakatspruch verwirklicht werde:
«Ihr sagt mongoloid
wir sagen Down-Syndrom Freunde rufen ihn beim Namen.»
Die Freunde Olgas lernen in ihr einen angenehmen, in Gesellschaft ruhigen und aufmerksamen, gutartigen und liebevollen Menschen kennen. Für ihren Vater ist sie gar ein anregender, zu Lebensweisheit und christlicher Tugend erziehender Umgang. Es gilt nicht zu fragen Warum?, sondern eine Chance zu gegenseitiger Bereicherung durch gegenseitige Liebe wahrzunehmen.
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Zürich : Pendo
- 120 Seiten
- fester Pappeinband
- Soziologie, Gesellschaft
- Artikelnummer:
- B00077899
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- SB_1