Antiquariat Artemis

Briefe / Klaus Mann. [Hrsg. von Friedrich Albrecht]

Gewicht: 0.4 kg

Sofort lieferbar

7,10 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 748 Seiten ; 21 cm
  • Anmerkungen: Lizenz d. Ellermann-Verlag, M?nchen. - Ausg. f?r d. DDR u.d. sozialist. Ausland
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: Gewebe : M 19.80 3-351-00894-5 Gewebe : M 19.80
  • Sachgebiet: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft

Eine eigene Anschrift hat er nie gehabt; seine Briefe schrieb er in Hotels und Redaktionen — immer unterwegs und überall zu Hause, ob in Berlin oder Paris, Zürich oder New York, Amsterdam, Prag oder Budapest: Klaus Mann, Jahrgang 1906, ältester Sohn Thomas Manns,
Schriftsteller, Herausgeber, Literaturkritiker. In der Kulturszene der zwanziger Jahre galt er als enfant terrible; die Premieren seiner Stücke waren häufig genug skandalumwittert, seine
6frühen Erzählungen umstritten, sein Lebenswandel provozierte mancherlei moralische Entrüstung. Aber Klaus Mann war auch ein unermüdlicher Anwalt der jungen europäischen Literatur und in seiner Schriftstellergeneration einer der ersten, der besorgt und unerbittlich gegen den aufkommenden Faschismus anschrieb. Als einer der ersten wurde er
 dann auch von den Nazis ausgebürgert.
Im Exil gründete er „Die Sammlung" ' und „Decision", zwei Zeitschriften, in denen die antifaschistische Literatur zu Wort kam. 1934 erschien „Flucht in den Norden", len", eine der frühesten Darstellungen des Alltags und des sich formierenden Widerstands in Hitlerdeutschland; es  folgten die Romane „Symphonie Patitique", „Mephisto", „Der Vulkan" , und die Autobiographie „Der Wendepunkt". Als amerikanischer Staatsbürger und US-Soldat kehrte Klaus Mann im zweiten Weltkrieg nach Europa und schließlich nach Deutschland zurück. Er begegnete den Mitläufern von gestern, die schon wieder obenauf waren, verfolgte mit Betroffenheit die politische Entwicklung in den westlichen Besatzungszonen, machte die bittere Erfahrung, daß man ihn und sein Werk dort nicht wollte, sogar diffamierte — all das ließ ihn in einer persönlichen Krisensituation resignieren. Er starb, zweiundvierzigjährig, im Mai 1949.
Klaus Manns Briefe an Verwandte und Freunde, an Schriftstellerkollegen wie Stefan Zweig und Hermann Hesse, Johannes R. Becher und Willi Bredel, aber auch an private oder politische Kontrahenten, dokumentieren seinen Lebensweg von der Internatszeit bis .zum Tag vor seinem Freitod. Sie zeigen den anhänglichen Sohn und Bruder, deh treuen und liebenswerten Freund, den verläßlichen Kombattanten, den noblen Gegner im Meinungsstreit und den unversöhnlichen Kämpfer gegen Faschismus und Krieg.
 

sehr gutes Exemplar, ordentlich

Verlag:
Berlin ; Weimar : Aufbau-Verl.
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00061085
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
L28