Berlin, Berlin, Berlin : Urteile, Fehlurteile, Schilderungen, Zitate aus rund 300 Jahren / ausgew. von Ursula Eichelberger

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  • Umfang/Format: 63 Seiten : Illustrationen ; 14 x 20 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 3.00
  • Sachgebiet: Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen ; 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften

Ein Wort zuvor
Über Jahrhunderte hinweg gab Berlin den Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen ab zwischen Fortschritt und Reaktion, zwischen den Kräften des Krieges und den Kräften des Friedens. Eine recht bewegte Geschichte war schon zurückgelegt, als sich 1709 die Städte Berlin und Cölln zur Haupt- und Residenzstadt Berlin vereinigten. Nicht weniger bewegt war die Zeit, die dem folgte.
Berlin erwuchs zu einem Zentrum von Künsten und Wissenschaften, ja zu einem geistig-kulturellen Zentrum der werdenden bürgerlichen deutschen Nation.
Die bürgerliche Umwälzung erreichte mit der 48er Revolution ihren Höhepunkt. Berlin wurde zum Brennpunkt der Klassenkämpfe.
Die kapitalistische Entwicklung in Berlin und seinen Vororten führte dazu, daß sich das Proletariat zur zahlenmäßig stärksten Klasse entwickelte. Ballungszentren der Arbeiterklasse entstanden, die das Herausbilden eines revolutionären Proletariats begünstigten.
Auf dem Wege Berlins zu einer Stadt der Wissenschaft und Technik, der Kultur und Künste lagen mancherlei Geröll, Steine und Gesträuch. Die Geistesschaffenden, Wissenschaftler, Schriftsteller, Künstler wirkten im Spannungsfeld zwischen Reaktion und Fortschritt.
Wurde einerseits die staatsmonopolistische Kriegswirtschaft von Berlin aus organisiert, so war andererseits Berlin auch zum Zentrum der deutschen Linken um Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Franz Mehring und Wilhelm Pieck geworden.
Zu allen Zeiten fanden die Menschen ihr ganz persönliches Verhältnis zu dieser Stadt. Einige Äußerungen von verstorbenen, manchmal sogar vergessenen Schriftstellern, Wissenschaftlern, Publizisten haben wir für dieses Bändchen zusammengetragen. Es sind Urteile, vielleicht Vorurteile, manchmal Fehlurteile, die uns zu denken aufgeben, oder einfach nur Schilderung des Gesehenen, des Erlebten. Emotional stark geboten oder eher zurückhaltend, kühl sachlich.
Die kleine Sammlung will informieren, ein wenig schmunzeln lassen, und doch auch und besonders vielfältiger Ausdruck von Verbundenheit mit unserer Stadt sein.
Einige der Texte haben wir bereits auf der Bücherbordseite des NEUEN DEUTSCHLAND abgedruckt. Die in das Heft aufgenommenen Archivfotos zeigen Berlin um die Jahrhundertwende.
 

gutes Exemplar, ordentlich

Verlag:
[Berlin] : Verl. Neues Deutschland
Artikelnummer:
L00052600
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
L69