Der Kultfilm „Zur Sache Schätzchen“ war 1968 der Überraschungshit an den Kinokassen. Mit 26 Jahren präsentierte May Spils dem staunend-amüsierten Publikum als erste deutsche Regisseurin der Nachkriegsgeneration eine Komödie, die frech und frisch den Zeitgeist traf und lange mitbestimmte. Werner Enke verkörpert sein Alter Ego, den verschlafen-dynamischen Nichtstuer Martin, der die Welt mit pseudophilosophischen Sprüchen beglückt und in den Tag hinein lebt, wenn nicht gerade Polizisten und andere Zeitgenossen verärgert werden. „Es wird böse enden..." ist Martins Devise. Aber dann wirbelt die Begegnung mit Barbara (Uschi Glas), knackige und wohlbehütete Tochter aus gutbürgerlichem Hause, mit der man so schön fummeln kann, sein Leben fröhlich durcheinander.Der Film erzählt eine Geschichte aus dem Schwabinger Sommer 1967, sowie sie sich tagtäglich links und rechts des „Boulevard Leopold“ in den Straßen, Wohnungen und Kneipen ereignet. Das sorglose, ein wenig gammlerische Leben in dieser Gegend Münchens trägt - wie ein letztes Aufbäumen vor dem unvermeidlichen Establishment - die charakteristischen Züge des Provisoriums: bedingt durch die Jugend der Leute, bedingt aber auch durch einen bewussten oder unbewussten - oft nur zu gewollten - Hang zumAußenseitertum.Zwei junge Männer, Martin (Werner Enke) und Henry (Henry van Lyck), 25 und 33 Jahre alt, Schlagertexter der eine, Schauspieler und Synchronsprecher der andere, sind zwei solcher typischen Schwabinger. Was sie an einem Tag alles treiben, berichtet der Film.
Genres:
Komödie
Regie:
May Spils
Darsteller:
Werner Enke
Uschi Glas
Henry van Lyck
Rainer Basedow
Inge Marschall
Helmut Brasch
Joachim Schneider
Fritz Schuster
Johannes Buzalski
Horst Pasderski
Kristian Schultze
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- progress film vertrieb berlin
- 12 Seiten
- KEINE DVD oder Video
- Faltblatt
- Artikelnummer:
- B00076820
- Gewicht:
- 100 gr
- Lagerplatz:
- Z10_1_15