Försterchristl ist ein 1925 entstandener deutscher Stummfilm von Friedrich Zelnik mit seiner Frau Lya Mara in der Titelrolle und Harry Liedtke in der männlichen Hauptrolle als österreichischer Kaiser Joseph. Die Verfilmung basiert auf der gleichnamigen Operette (1907) von Georg Jarno und Bernhard Buchbinder.
Handlung
Österreich, in der josefinischen Zeit (1765–1780). Förster Lange hat eine schöne Tochter, die zumeist Försterchristl genannt wird. Zwei junge Männer versuchen, ihr Herz für sich zu gewinnen. Einer ist der Gutsverwalter Földessy, den auch das Mädchen begehrt, der andere ist der wenig ansehnliche Hoffriseur Walperl, ein schrecklich Angeber. Eines Tages entdeckt Christl im Forst einen Fremden, der verbotenerweise jagt. Sie erkennt ihn nicht, ihren Kaiser, der hier inkognito urlaubt. Christl nimmt ihn fest und verlangt seine Uhr als Pfand für eine spätere Strafe. Dem Kaiser gefällt das Spiel mit der jungen Försterstochter, die in ihrer Unbedarftheit herzerfrischend wirkt, weshalb er sie in ihrem Glauben lässt, dass er ein Wilderer sei. Walperl plagt die Eifersucht, denn er ahnt, dass er bei Christl keine Chance hat, solange Földessy sein Konkurrent ist. Um seinen Rivalen aus dem Rennen zu werfen, beschuldigt er ihn, ein Deserteur zu sein. Tatsächlich hat Földessy vor einiger Zeit einen Leutnant gezüchtigt. Um der drohenden Haft zu entgehen, floh er. Nun wird er doch festgesetzt. Christl ist darüber sehr betrübt und will alles versuchen, ihrem Liebsten zu helfen. Der Kaiser muss helfen! Und so macht sie sich von der Provinz auf in die Riesenmetropole Wien. (Quelle: Wikipedia)
an der Mittelpfalz etwas eingerissen, sonst ordentlich und gut erhalten
- Verlag:
- Filmkurier Berlin
- 8 seitiges Faltblatt
- Artikelnummer:
- B00074135
- Gewicht:
- 400 gr