Robert Jungk ist einer der wenigen Menschen, die den Skeptikern vorexerzieren, auf welche Weise man die zwei Kulturen der Geistes- und Naturwissenschaft mühelos in eine einzige verwandeln kann. Er benutzt Naturvorgänge, um Spielarten menschlichen Verhaltens zu verdeutlichen.
CERN dient dem Autor als Modell. Dieses Zentrum der europäischen Kernforschung, die friedliche Mitte eines wiedererstandenen Quatier Latin, in dem die Physiker Grundlagenforschung betreiben, ist ein Beispiel dafür, wie ein Teilbezirk der Welt von morgen aussehen könnte.
In elegantem und präzisem Deutsch geschrieben, ist dieses Werk ein Kabinettstück plastischer Historiographie und liest sich wie ein Abenteuerroman. Es ist Dokumentation und Kunstwerk zugleich.
Was mich betrifft, so habe ich seit langer Zeit kein Buch gelesen, das mich so bewegt, mir so viel Hoffnung und so viele Einsichten gegeben hätte wie «Die große Maschine» — und dies in urbaner Weise, überzeugend und heiter.
Ein Buch des Friedens also, der Klugheit und der Zuversicht, ein Buch, dem ich in Leipzig so viele Leser wünsche wie in Hamburg oder Wien.
Walter Jens in der «Zeit»
persönliche Widmung des Autors auf dem Titelblat, Zustand gut
- Verlag:
- Bern ; München ; Wien : Scherz
- 3. Auflage Auflage
- 270 Seiten
- Status nach VGG: vergriffen
- Lw.
- Artikelnummer:
- B00077777
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- NFB5