Bonhoff wurde als Sohn eines Theologen geboren. Nach dem Kriegsende arbeitete er zunächst in einer Laienspielgruppe der Antifaschistischen Jugend mit. Durch ein Stipendium der FDJ gelangte Bonhoff an die Leipziger Musikhochschule und konnte dort Schauspiel studieren. Es erfolgte ein erstes Engagement am ehemaligen Kreistheater Borna, das für Bonhoff die Erkenntnis brachte, dass die Bühne nicht seine Zukunft sein konnte.
Er nahm eine journalistische Ausbildung auf und wurde Volontär bei den Thüringer Neuesten Nachrichten. Darüber hinaus übernahm er weitere Reportageaufgaben für andere Redaktionen. Vom Tagesjournalismus ging Bonhoff zu literarischen und dramaturgischen Arbeiten über. „Es lockte mich, über den authentischen Fall, den konkreten Menschen und seine Situation hinauszudenken, tatsächliche Vorgänge in Spielhandlungen zu verpacken.“[1]
Ab 1961 wurde Bonhoff freischaffend und schrieb 1961 Erzählungen, Romane, Hörspiele und Fernsehfilme. Besondere Popularität erlangen Bücher bzw. Filme, die er mit dem inhaltlich gleichgesinnten Autor Herbert Schauer geschrieben hat.
Otto Bonhoff war mit der Regisseurin Ursula Bonhoff geb. Obuch verheiratet, die beiden arbeiteten häufiger zusammen. Er verstarb nach langer schwerer Krankheit, kurz vor seinem 70. Geburtstag, am 7. Januar 2001. (Quelle Wikipedia)
gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt,
- Verlag:
- Halle (S.) : Mitteldeutscher Verl.
- 455 Seiten
- Status nach VGG: vergriffen
- Geb.
- Artikelnummer:
- B00077935
- Gewicht:
- 400 gr
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- A14