- Umfang/Format: 59 Seiten : zahlreiche Illustrationen ; 20 x 21 cm
- Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband : DM 19.80, sfr 20.80, S 155.00 3-7921-0548-9 fester Pappeinband : DM 19.80, sfr 20.80, S 155.00
- Sachgebiet: Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen
in den 70er Jahren kam ich zum ersten Mal nach Stettin — es lag auf der Rückroute einer Ostpreußentour. Seit wir Danzig verließen, hatte ich auf der Reise durch Hinterpommern den Eindruck gewonnen, je weiter westlich wir kamen, desto trostloser wirkten Dorf und Flur. In Swinemünde gar, dem westlichsten Ort Polens seit 1945, war auf gut hochdeutsch „der Hund verreckt". Dagegen wirkten Posen oder Zoppot
Viele deutsche Touristen haben mir später die gleichen Eindrücke bestätigt.
Heute wissen wir den Grund dieser auffälligen Apathie in Polens Westgebieten bis Ende der 70er Jahre: viele neuangesiedelte Polen in Hinterpommern, aber auch in Schlesien und Ostbrandenburg haben wohl erst nach Abschluß ( les Warschauer Vertrages zwischen der Bundesregierung und Polen (1970) zu glauben begonnen, diese „wiedergewonnenen Gebiete" bleiben wirklich in polnischer Hand. Auf „gepackten Koffern" hätten die Menschen dort gesessen - so hörten wir es später aus polnischem Mund, ; auch wenn dies eher die seelische Gemengelage der Neuansiedler als einen wirklichen Koffer meint.
Auf der Konferenz der „Großen Drei" in Jalta im Februar 1945 wurden die Oder und die Lausitzer Neiße als Westgrenze Polens vereinbart. In der Konferenz von Potsdam vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 hat der Artikel IX der polnischen Regierung die Genehmigung erteilt, folglich diese Gebiete östlich von Oder und Neiße zu verwalten, Artikel VIII die Ermächtigung, die Deut-
gutes Exemplar, ordentlich,
- Verlag:
- Leer : Rautenberg
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00065426
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- 400 gr
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