- Ausgabe: 4., neubearb. Auflage
- Umfang/Format: 31 Seiten : zahlreiche Illustrationen, graph. Darst. ; 18 cm
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : DM 4.50
- Sachgebiet: Architektur ; 46 Bildende Kunst
Die Klosterkirche zu Drübeck
von Holger Brülls
Der Ort- und Landschaft weithin beherrschende Westbau der ehemaligen Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Vitus zu Drübeck ist mitsamt den Resten des Kirchenschiffes heute nurmehr monumentales Fragment einer ehedem ausgedehnten Klosteranlage aus früh- und hochmittelalterlicher Zeit. Die Kirche, heute Gottesdienststätte der evangelischen Gemeinde, gehört nicht zu den größten, wohl aber zu den architektonisch interessantesten und mit vielen bauarchäologischen Rätseln behafteten Architekturschöpfungen der Romanik im nördlichen Harzraum. Auf halbem Weg zwischen Wernigerode und Ilsenburg gelegen, war das mehr als 1000jährige Drübeck in den ersten Jahrhunderten seines Bestehens eingebunden in eine dichte geistlich-politische Infrastruktur aus Pfalzen, Burgen und Klöstern im Stammland der sächsischen Kaiser. Neben der Gernröder Stiftskirche beansprucht der mit großer Wahrscheinlichkeit dem späten 10. und frühen 11. Jahrhundert entstammende Kernbau der Klosterkirche einen ausgezeichneten Platz in der Geschichte des frühen deutschen Kirchenbaus in ottonischer Zeit.
Brülls, Holger (Mitwirkender), Brüdern, Jutta (Mitwirkender)
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- München ; Berlin : Dt. Kunstverl.
- Heft
- Artikelnummer:
- B00070197
- Gewicht:
- 400 gr