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Peter Rosegger wurde am Kluppeneggerhof in Alpl[2] als das Älteste von sieben Kindern des Waldbauern Lorenz Roßegger und dessen Ehefrau Maria Zeilbauer geboren und am 1. August, also zu Petri Kettenfeier getauft.[1] Da in Alpl kein Schulzwang bestand, waren viele Einwohner Analphabeten, darunter auch sein Vater. Peter erfuhr nur einen beschränkten Schulunterricht. Ein Lehrer, der wegen seiner Sympathien für die Märzrevolution vom konservativen Pfarrer von der Schule verwiesen worden war, wurde von den armen Bauern aufgenommen und unterrichtete einige Bauernkinder, darunter auch Peter Rosegger.
Die Eltern wollten den Sohn zwar Pfarrer werden lassen, das Studium erschien aber als zu kostspielig. Weil er körperlich zu schwach war, Bauer zu werden, begann er als 17-Jähriger bei einem Wanderschneider in Sankt Kathrein am Hauenstein die Lehre. Er zog auf seiner Stör von Hof zu Hof und lernte dabei Leute und Bräuche kennen. Jakob Eduard Schmölzer ermunterte den jungen Rosegger, dabei vor allem Volkslieder, die er zu hören bekam, aufzuschreiben.[3] Viele der mündlich tradierten Lieder und Geschichten blieben so bis heute erhalten. Rosegger hatte als Störschneiderlehrling nur ein schmales Einkommen, mit dem er Bücher zu kaufen begann, anfangs hauptsächlich Dorfgeschichten. Bald darauf begann er selbst zu schreiben.
(Quelle: Wikipedia)
gutes Exemplar, ordentlich,
- Verlag:
- Staakmann Verlag, München 1906
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00072956
- Gewicht:
- 400 gr