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Lexikon der Kunst : in 5 Bänden. ; Architektur, bildende Kunst, angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie / hrsg. von Ludger Alscher...

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  • Ausgabe: Nachdr. d. Ausg. Leipzig, Seemann, 1968 - 1978
  • Umfang/Format: 25 cm
  • Anmerkungen: Literaturangaben
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband : DM 198.00 3-88436-112-0 fester Pappeinband : DM 198.00
  • Sachgebiet: Bildende Kunst ; 45 Architektur ; 03 Nachschlagewerke, Bibliographien

VORWORT
Die Kunstwissenschaft in der Deutschen Demokratischen Republik betrachtet es als ihre Aufgabe, an der Entfaltung einer sozialistischen deutschen Nationalkultur mitzuwirken, dabei besonders zur Entwicklung der realistischen Kunst und der dialektisch-materialistischen Kunsttheorie beizutragen und den Reichtum der Weltkunst den Volksmassen zugänglich zu machen. Das „Lexikon der Kunst", das die Herausgeber hiermit vorlegen, ist im Sinne dieser Aufgabe konzipiert. Als ein Hilfsmittel für Forschung, Lehre und Weiterbildung, als eine Wegleite zu vollerem .Verständnis der Kunst in Gegenwart und Geschichte möge es Kunstwissenschaftlern, Kunsterziehern und Künstlern, ebenso der steigenden Zahl von Kunstfreunden dienen und damit seine Funktion im Vollzug der sozialistischen Kulturrevolution erfüllen. Um dieser Zielsetzung willen wird es auch für Leser außerhalb unserer Republik über die speziellen Fachfragen hinaus aufschlußreich sein.
Mit dem fünfbändigen „Lexikon der Kunst" tritt im deutschen Sprachgebiet ein Nachschlagewerk in die bislang bestehende Lücke zwischen den kleinen Wörterbüchern der Kunst und den großen Speziallexika. Es will durch eine enzyklopädische Zusammenfassung helfen, die eingetretene Isolierung der künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Einzeldisziplinen auszugleichen. Daher ist der Themenkreis des Lexikons weiter gefaßt, als dies gemeinhin üblich ist, und betrifft alle wesentlichen Bereiche der Theorie und Praxis, Geschichte und Gegenwart der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur und des Kunsthandwerks sowie der modernen Industrieformgestaltung (vgl. das systematische Schlagwortregister am Ende des letzten Bandes). Das traditionelle kunstlexikographische Schema wird auf vielfache Weise durchbrochen. Zahlreiche Artikel sind der Ästhetik und der speziellen Kunst- und Architekturtheorie gewidmet; sie bemühen sich darum, in einer einfühlsamen, kunstverbundenen Art Verständnis für die theoretischen Aspekte der behandelten Künste zu erwecken. Andererseits beschäftigen sich viele Artikel in einem Maße, das für allgemeine Kunstlexika neu ist, auch mit Materialien und Methoden des unmittelbar praktischen Bauens, Bilden, Malens, Zeichnens, Druckens und Gestaltens. Die lange vernachlässigten Kulturen Osteuropas, Asiens, Afrikas und Amerikas und generell die der Urgesellschaft sind stärker ins Blickfeld gerückt worden als bisher oft üblich. Ähnliches gilt für die Volkskunst, die Laienkunst und die proletarisch-revolutionäre Kunst, vor allem Deutschlands. Durch die Aufnahme zahlreicher Artikel zur profanen Ikonographie richteten wir besonderes Augenmerk auf dieses Gebiet; dabei hatten wir wegen des Mangels an monographischen Vorarbeiten sehr große Schwierigkeiten zu überwinden. Trotz dieser Neuerungen und Erweiterungen ist der traditionelle Komplex der Kunstgeschichtsschreibung — die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes und die nachantike Kunst des südlichen, westlichen, nördlichen und mittleren Europas — nicht eingeschränkt worden. Die Erläuterung der christlichen Ikonographie mag ebenso als Beleg dafür dienen wie die große Zahl von Artikeln, die den einzelnen Ländern des erwähnten Bereichs und ihren wichtigsten Stilen, Kunststätten, Denkmalen, Künstlern usw. gewidmet sind. Um den Wünschen des zu erwartenden Benutzerkreises des Lexikons entgegenzukommen, ist der deutschen Kunst, besonders dem kulturellen Leben der DDR, sowie der Kunst derjenigen europäischen Länder, in denen traditionellerweise das Interesse an deutschsprachigen Büchern besonders stark ist, vermehrter Platz eingeräumt worden.
Im einzelnen erstreben die Artikel eine knappe Charakteristik der durch das Schlagwort bezeichneten Sache; zugleich unterrichten sie im Rahmen des Möglichen über deren Details und Geschichte. Wir waren bemüht, die Erkenntnisse des Marxismus-Leninismus über die Verwurzelung künstlerischer Phänomene und kunstgeschichtlicher Entwicklungen in materiellen Bedingungen und ökonomischen Verhältnissen, in der gesellschaftlichen Praxis und dem Kampf der Klassen zugrundezulegen und weiter auszuarbeiten. Autoren und Herausgeber stießen hierbei auf viele noch nicht oder noch nicht ausreichend bearbeitete Fragen. Ihre Klärung bis zu einer einhelligen Auffassung aller Herausgeber war nicht in jedem Einzelfall möglich. Wo immer es der Forschungsstand und der Raum erlaubten, wurde versucht, wenigstens die Richtung weiterer Forschung, die Möglichkeit neuer Antworten und die Grundtendenzen der dialektisch-materialistischen Geschichtsauffassung und Kunsttheorie im Konkreten anzuzeigen. Die den meisten Texten angefügten und zum Teil umfangreichen Literaturhinweise sollen dem Benutzer jenes gründliche Kennenlernen einer Sache erleichtern, das von dem auf erste Information berechneten Lexikon allein niemals ermöglicht werden kann. Hinsichtlich der Diktion des Werkes ist auf Flüssigkeit des Stils und gute Lesbarkeit — auch für den interessierten Laien — Wert gelegt worden;
 

gutes Exemplar, ordentlich

Verlag:
Westberlin : Verlag Das Europ. Buch
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Artikelnummer:
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