- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 222 Seiten ; 18 cm
- Anmerkungen: Ausg. f?r d. DDR. - Lizenz d. Bertelsmann-Verlag, M?nchen
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 1.85
- Sachgebiet: Belletristik
Franz Josef Degenhardt, Rechtsanwalt in Hamburg, Liedermacher und Romancier, kennt die „dritte Gewalt" in seinem Lande und weiß, daß sie nötigenfalls auch den Tatbestand einer Mißhandlung in sein Gegenteil zu verkehren vermag.
Fünf Jahre lang hielten die Radtkes ihren kranken Sohn Stefan in einem stallartigen Anbau versteckt. Als die Polizei ihn befreit, ist der Junge zwölf Jahre alt, krächzt wie ein Vogel und zeigt kaum noch menschliches Verhalten. Um so mehr überrascht es den Vormundschaftsrichter Hans Dörner, der über das Sorgerecht für Stefan befinden muß, daß die Eltern bereits nach wenigen Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Aufklärung erfährt er aus verschiedenen Richtungen: durch einen demokratisch gesinnten Kollegen, der politische Motive für das Lavieren der Staatsanwaltschaft erkennt, und durch seinen Schwiegervater, den Senatspräsidenten Goedtke, der aus eben jenen Motiven von Dörner eine „zweckmäßige" Entscheidung zu erzwingen sucht.
Noch steht Dörner fest auf der Leiter, die zu hohen Gerichtsämtern führt. Doch da ist dieser kindliche Wunsch, freihändig über das Geländer einer S-Bahn-Brücke balancieren zu können wie sein Sohn Jens, von dem er weiß, daß das nichts Besonderes ist. Nur: Man kann es bloß, „wenn alles okay ist, alles in Ordnung".
gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut
- Verlag:
- Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag
- broschiert,
- Artikelnummer:
- B00064542
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- D6