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Cheri : Roman / Colette. Aus d. Franz. übertr. ins Dt. von Hans Jacob

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  • Ausgabe: Ungekürzte Ausg. 8. Auflage, 139. - 150. Tsd.
  • Umfang/Format: 145 Seiten ; 8
  • Anmerkungen: Lizenz d. Zsolnay Verlag, Hamburg, Wien
  • Erscheinungsjahr: 1960
  • Gesamttitel: rororo Taschenbuch ; Ausg. 178
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert mit Lw.-Rücken : 1.90
  • Sachgebiet: Schöne Literatur

ZU DIESEM BUCH
Sidonie-Gabrielle Claudine Colette wurde als Tochter eines Offlziers am 28. Januar 1873 in St. Sauveur-en-Puisaye, Burgund, geboren. Als sie am 3. August 1954 verschied, trauerte die Welt um eine große Dichterin. Mit ihrem Tode hatte — wie Marcel Proust es früh formulierte — «das menschlichste Herz der modernen französischen Literatur» zu schlagen aufgehört. Ihre erste Ehe, mit Henri Gautier Villars, einem Musikkritiker, Impresario und Schriftsteller, führte sie zur Zeit der Toulouse-Lautrec, Debussy, der Sarah Bernhardt, des alternden Zola und des jungen Gide in die Kreise der Pariser literarischen Avant-Garde. Gemeinsam mit ihrem Gatten schrieb sie unter dem Pseudonym Willy ihre ersten Bücher um Claudine, eine Mädchengestalt mit autobiographischen Zügen, die bald auch auf der Bühne Verkörperung fand. So wandte sie sich denn auch nach ihrer Scheidung im Jahre 1906 dem Vaudeville zu, wurde Tänzerin und Schauspielerin und auf den Brettern des «Parisiana» wie denen der «Comedie Francaise» bald der erklärte Liebling der Pariser. 1912 führte ihre zweite Ehe, mit Henri de Jouvenel, einem bedeutenden Publizisten, sie wieder der Literatur und dem Journalismus zu. In dieser Zeit entstanden vor allem auch jene Romane, die sie rasch als eine der größten Stilkünstlerinnen Frankreichs weltberühmt machten, darunter die bekanntesten «L'in gönne libertine», 1909 (Geträumte Sünden, erscheint demnächst als rororo Nr. 273), «L'entrave», 1913 (Die Fessel, rororo Nr. 120), «Mitsou», 1916, «Le ble en herbe», 1923 (Erwachende Herzen, rororo Nr. 157), »La fin de Cheri», 1926 (Cheris Ende, rororo Nr. 229), «La seconde», 1929 (Die Andere, rororo Nr. 247) und der Erzählungsband «Gigi, 1945 (rororo Nr. 143). Ihr mehr als 3o Bände umfassendes, vielfach auch mit Erfolg dramatisiertes und verfilmtes Werk wurzelt stark im Erlebten, in Erinnerungen an die ländliche Heimat wie etwa «La maison de Claudine», 1922, oder' der Roman um ihre Mutter «Sido», 193o. Reminiszenzen an ihre Bühnenlaufbahn finden sich in «La vagabonde», 1910, und «L'envers du Music-Hall», 1913 (Wir Komödianten vom Varieté).
I N H A L T: Der hier wieder vorliegende, erstmals 1920 erschienene Roman gehört zu Colettes berühmtesten und weitestverbreiteten Büchern. Es ist die leidenschaftliche Liebesgeschichte einer reifen Frau, die sich einem jüngeren Mann über alle Moral hinweg hingibt und opfert, in der Hoffnung, bei ihm die verlorene Jugend wiederzufinden. Seit der legendären George Sand ist keine Frau Frankreichs zu so weltweiter Verehrung aufgestiegen wie Colette. Ein eindrucksvoller französischer, biographischer Film, an dem sie selbst noch mitwirkte, bewahrt uns ihre Stimme und die Geschichte ihres reichen Lebens.
 


gepflegtes Exemplar, minimale Gebrauchsspuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, SEHR SCHÖN

Artikelnummer: B00001846
Verlag:
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt
Artikelnummer:
B00001846
Gewicht:
400 gr