- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 283, 48 Seiten : 67 Illustrationen ; 21 cm
- Erscheinungsjahr: c 1988
- Schlagwörter: Simonov, Konstantin M. ; Aufsatzsammlung
,An Simonow denken, das ist, als entänne man sich einer entlegenen und nie ;ganz geglaubten Liebe", bekennt Hernann Kant unter dem Eindruck des Todes von Konstantin Simonow im Jahre [979. „Es rührt gewiß von den behutsamen, fast zaghaften Bekundungen gegenseitiger Sympathie her, mit denen wir einander begegneten, und sicher hat
s auch mit den Umständen zu tun, unter Jenen wir uns trafen. Oder Abschied lahmen. Erste Begegnung mit einem Menschen von so hochberühmter Art
at immer etwas Heikles, denn der Mensch wird an seiner Legende gemesen, und das hält nicht jeder aus. Simonow hatte damit keine Mühe. Er schien Nicht einmal von dem Problem zu wisen. Er war, wenn man das sagen kann, auf die natürlichste Weise ein edler Mensch... Er wußte von den Pflichten, :u denen einer kommt, wenn er zu Ruh-ne kommt. Er hat sich nicht hinter seinem literarischen Ansehen unzugänglich ür andere gemacht; er hat es genutzt für nie anderen."
Konstantin Simonows Gabe, seine Zeit, lie Menschen und die Konflikte in dieser zeit genau zu empfinden, hat ihn als Dichter, Schriftsteller, Publizist und Filmautor in wechselhaften geschichtlichen Perioden immer wieder zum Sprecher seines Volkes gemacht. „Eine ganze Epoche unseres Lebens" nennt ihn die Dichterin Margarita Aliger. Daß Simo-
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt
- Verlag:
- Berlin : Verlag Volk u. Welt
- Artikelnummer:
- B00025797
- Gewicht:
- 400 gr