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Briefe und Tagebuchblätter / von Paula Modersohn-Becker. Hrsg. u. biogr. eingef. von S. D. Gallwitz

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: 3., wesentl. erweiterte Auflage
  • Umfang/Format: XIV, 245 Seiten ; 8
  • Anmerkungen: In Fraktur

Als Paula Modersohn-Becker am 20. November 1907 starb, gab es nur zwei Menschen, welche wussten, dass in diesem Tod eine große Künstlerin hinweg genommen wurde. Die beiden waren ihr Ehemann, der Maler Otto Modersohn, und der Bildhauer Bernhard Hoetger. Für alle andern Personen und Kreise, eingeschlossen der Worpsweder Künstlerkreis, zu dem die Verstorbene äußerlich dazugehörte, war sie eine begabte Malerin neben anderen gewesen; für manche vielleicht auch nur ein irregeleitetes Talent. Das bedeutende malerische Werk, das die Verstorbene hinterließ, setzte sich in nachfolgenden Jahren, in Bewusstsein und Urteil der künstlerisch maßgebenden Öffentlichkeit immer stärker und umfassender durch. In den knapp 14 Jahren, in denen sie künstlerisch tätig war, schuf sie 750 Gemälde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen, die die bedeutendsten Aspekte der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in sich vereinen.

Aber auch ihre schriftlichen Hinterlassenschaften sind wichtige Zeugnisse ihres künstlerischen Werdegangs. Ganze fünfzehn Jahre umfassen ihre Briefe und Tagebucheinträge. Sie spiegeln genau jene Jahre, die ihren Werdegang als Mensch und Künstlerin vom jungen Mädchen aus bürgerlichem Hause bis zur selbstbewussten Malerin dokumentieren. In ihren privaten Aufzeichnungen und Briefen werden ihre Wünsche und Phantasien, ihre Zweifel und Unsicherheiten, aber auch ihr stark ausgeprägter künstlerischer Schaffensdrang eindrucksvoll erlebbar.

Modersohn-Becker, Paula (Verfasser), Gallwitz, Sophie D. (Mitwirkender)

gutes Exemplar, ordentlich,

Verlag:
München : Wolff
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00072611
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
A74